Pessach: Erinnerung an den Auszug aus Ägypten

Pessach: Erinnerung an den Auszug aus Ägypten

13. September 2017 - 10:00

Jüdisches Kulturmuseum

Der Auszug der Juden aus der ägyptischen Knechtschaft vor vielen tausend Jahren ist nicht nur ein zentrales Datum im jüdischen Festkalender, sondern ist auch zu einer der wirkmächtigsten Erzählungen unserer Kulturgeschichte geworden. Die Rettung aus der Sklaverei durch Gottes Hilfe ist im biblischen Buch Exodus beschrieben. Sie wird traditionell am Seder-Abend, dem ersten Abend der Pessachwoche, nacherzählt.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und der St.-Georg Grund- und Mittelschule ist es, auf mehreren Ebenen die interkulturelle Begegnung und den interreligiösen Dialog zu fördern: Die Mitwirkung an den Ausstellungseröffnungen macht die Schülerinnen und Schüler mit der jüdischen Kultur und dem gegenwärtigen jüdischen Leben in Deutschland bekannt und gibt ihnen Gelegenheit, sich selbsttätig und kreativ mit jüdischen Traditionen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig regt es sie zum gegenseitigen Austausch über ihre eigene Religion und deren Bräuche an. Weiter unterstützt das Projekt die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb sozialer Kompetenzen und eröffnet ihnen kulturelle Teilhabe.

Foto: Zu Pessach werden ungesäuerte Brote, die sogenannten Mazzot (Pl. von hebr. Mazza) gegessen (Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben/Franz Kimmel)

Themen: Ausstellung