Film

DOK.fest für Zuhause

Thomas Ferstl
6. Mai 2020

Das 35. Internationale Dokumentarfilmfestival München findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus online statt. DOK.fest München @home 2020 zeigt vom 6. bis 24. Mai eine Auswahl der besten internationalen Dokumentarfilme als Premieren auf den heimischen Bildschirmen.

Die drei Hauptwettbewerbe versammeln Entdeckungen und Highlights; die Fokusreihe beschäftigt sich mit Zeitzeug*innen und ihrem Vermächtnis; DOK.music lädt als neue Sektion zu Ausflügen in die Welt der Musik ein. Das virtuelle Rahmenprogramm mit Eröffnung und Filmgesprächen verspricht ein digitales Festivalgefühl.

Für Ihre Orientierung, hier noch zwei von uns ausgewählte Highlights aus den 121 verfügbaren Filmen:

In seinem Dokumentarfilm, in dem eine junge Zwangsprostituierte interviewt wird, stellt sich Schauspieler und Regisseur Michael Kranz die scheinbar banale Frage: »WAS TUN?« (Foto). Er möchte nicht untätig bleiben, nachdem er ihr unfassbares Leid gesehen hat. So beginnt eine filmische Reise in die gesellschaftlichen Abgründe von Kinderprostitution, Gewalt und Armut in Bangladesch, aber auch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien, Grenzen und Möglichkeiten, etwas zu bewirken.

»Sons of Repression« des deutsch-chilenischen Regisseurs Estephan Wagner und der dänisch-chilenischen Regisseurin Marianne Hougen-Moraga gibt einen Einblick, wie die wenigen, noch in »Villa Baviera« lebenden Bewohner der ehemaligen Kolonie Colonia Dignidad damit zurechtkommen, dass dort Menschen jahrzehntelang misshandelt, missbraucht, isoliert und ermordet wurden. Der Film wurde mit dem höchsten Dokumentarfilm-Preis des Copenhagen International Documentary Film Festival, CPH: DOX ausgezeichnet und feiert beim DOK.fest seine internationale Premiere.

Das gesamte Programm finden Sie unter:
www.dokfest-muenchen.de

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