Europäischer Tag der jüdischen Kultur

02.09.2016 - 07:32 | Martin Schmidt

Für Sonntag, 4. September, laden Jüdisches Kulturmuseum und Synagoge zum Kulturprogramm ein.

Am Sonntag, 4. September, ist Europäischer Tag der jüdischen Kultur. In 26 europäischen Ländern stehen Kulturdenkmäler wie Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten zur Besichtigung offen. In Augsburg laden das Jüdische Kulturmuseum und die Israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg von 11 bis 17 Uhr zu einem reichen Kulturtag in der Halderstraße 6 ein. Den ganzen Tag versorgen Mitglieder der Gemeinde die Besucher mit Leckereien aus der jüdischen Küche russischer Prägung. 

Nach einer um 11 Uhr statt findenden Begrüßung wird Landesrabbiner em. h.c. Henry Brandt um 11:30 Uhr den Vortrag »Lernen mit dem Rabbi« halten, um 12 Uhr gibt es einen Hebräisch-Schnupperkurs für Kinder. Von 12:30 bis 15.30 finden jeweils stündlich thematische Kurzführungen durch Museum und Synagoge statt.

Auf dem weiteren Programm stehen der Vortrag »Zukunft in einer bedrohten Zeit – Zionistisch-landwirtschaftliche Ausbildung in Schwaben« von Eva Dobberkau (13 Uhr), ein Klavierkonzert mit dem »Jugend musiziert«-Preisträger Nikola David, ein Lieder-Workshop für Kinder (»Wir lernen ein hebräisches Lied«, 14 Uhr) und der Vortrag »Was macht eigentlich ein Kantor?«, (15 Uhr, Referent ist der zukünftige Kantor der Israelitischen Kultusgemeinde Nikola David).

Der Tag schließt mit einem Podiumsgespräch und einem Kletmer-Konzert. Um 16 Uhr sprechen unter der Überschrift »Eine neue Zukunft in Deutschland«  Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde über ihre Anfänge in Deutschland. Um 17 Uhr gibt dann in der Synagoge die Global Shtetl Band ein Konzert (Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro).

Der Eintritt zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur ist frei, die Führungen kosten 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird in der näheren Region um Augsburg auch in der Alten Synagoge Binswangen, im ehemaligen Ritualbad Buttenwiesen und auf dem Jüdischen Friedhof Fischach mit eigenen Programmpunkten begangen. Den Flyer mit dem Gesamtprogramm für Bayerisch-Schwaben und München sowie weiteren Informationen gibt es als pdf-Download unter: www.jkmas.de

Unser Bild zeigt ein im Innenhof des Synagogen- und Museumsgeländes befindliches Bodenmosaik, in dessen Mitte als Ausdruck der Verbundenheit zu Augsburg eine Zirbelnuss ruht. Foto: Martin Schmidt

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