Interkültür

26.10.2017 - 08:18 | a3redaktion

Mit den Afrikanischen Wochen und den Kültürtagen starten zwei interkulturelle Veranstaltungsreihen in eine neue Runde.

28 Jahre Afrikanische Wochen, 8 Jahre Kültürtage – der Herbst steht im Zeichen des interkulturellen Austauschs. Größtenteils ehrenamtlich organisiert, präsentieren beide Veranstaltungsreihen einmal mehr ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, Filmvorführungen, Vorträgen und Diskussionsrunden.

»Energie« ist der thematische Schwerpunkt der diesjährigen Afrikanischen Wochen vom 10. bis 29. November. Beim Eröffnungsfest am 10. November um 19:30 Uhr im Kolpingsaal präsentieren sich innovative Projekte auf regenerativer Basis. Die Energie künstlerischer Ausdruckskraft feiern an diesem Abend die Sängerin Nomina und das Trommelensemble Kukurudu sowie die Band Voice of Africa. Dazu gibt es ein kenianisches Buffet und eine Modenschau mit neuen Designs von Juliet Donkare, Solange Feyerabend und Fred Ihorere.

Jakob Gärtner beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der dezentralen Energieversorgung in Zentralafrika. Vor Ort hat der Augsburger Unternehmer bereits entsprechende Projekte erfolgreich realisiert. Zu den Möglichkeiten und Herausforderungen von erneuerbare Energien in Afrika spricht er am 22. November um 20 Uhr im Annahof/Hollbau. Flucht und Migration als Folge westlicher Rohstoffpolitik nimmt der Journalist und Menschenrechtsaktivist Peter Donatus bei einem asylpolitischen Frühschoppen in den Fokus – am 26. November um 11 Uhr im Café Tür an Tür.

Die Kültürtage widmen sich vom 28. Oktober bis 27. November dem Themenkomplex »Macht«. Den Auftakt macht Mustafa Mokhtari mit der Ausstellung »Macht der Bilder«. Im Neruda Kulturcafé zeigt der in Augsburg lebende Fotograf Werke, die während seiner Flucht von Afghanistan nach Deutschland entstanden sind. Zur Vernissage am 28. Oktober, 20 Uhr, spielen Farhad Sidiqi und The Big Band Theory live.

Was passiert, wenn überzeugte Anhänger des Judentums, des Christentums und des Islams aufeinander treffen und gezwungen sind, sich auszutauschen? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? In einer szenischen Lesung von Fikret Yakaboylu am 9. November um 20 Uhr im Kulturcafé Neruda wird dieser Frage mal ernst, mal mit Humor nachgegangen.

Medien als vierte Gewalt – kann davon in Augsburg überhaupt die Rede sein? Wie wollen Redakteure ihre Leserschaft beeinflussen? Wie reagieren kleine Redaktionen auf das Nahezu-Monopol der großen Tageszeitung? Wie sieht sich die Kulturszene publizistisch gespiegelt? Dr. Michael Friedrichs diskutiert am 13. November um 20 Uhr im Grandhotel Cosmopolis mit Christian Rost (Süddeutsche Zeitung), Markus Krapf (Neue Szene), Jürgen Kannler (a3kultur) und Siegfried Zagler (daz) zur »Meinungsmacht in Augsburg«.

Die Afrikanischen Wochen werden von der Werkstatt Solidarische Welt e.V. und dem Weltladen  Augsburg veranstaltet. Das vollständige Programm finden Sie unter: www.werkstatt-solidarische-welt.de

Hinter den Kültürtagen steht der Kültürverein Augsburg e.V. Unter
www.kueltuertage-augsburg.de gibt es die komplette Veranstaltungsübersicht.

Abbildung: Im Rahmen der Afrikanischen Wochen liest die algerische Autorin Kaouther Adimi am 21. November, 20 Uhr, im Taschenbuchladen Krüger aus ihrem Roman »Steine in meiner Hand«. (Foto: Hermance Triay)

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