PIano, Ukulele, Augsburg - München- Japan

26.07.2020 - 11:07 | Martin Schmidt

Hanna Sikasa und Coconami (Bild) verzaubern auf dem KunstWerk Open Air. Sonntagabend, ab 18.30 Uhr auf dem Gaswerksgelände.

Mit ihrem Debütalbum lädt Hanna Sikasa in ihre ganz eigene Welt ein. Märchenhafte Texte, gesungene Erzählungen, Musik – die sich wie das Meer mal sanft, mal wild und aufbrausend ihren Weg bahnt und die warme, volle Stimme einer Seele, die viel gesehen hat und schon jetzt mit einer wahnsinnigen Tiefe und Größe beeindruckt. Sowohl auf ihrem ersten Album als auch auf Tour ist die Sängerin in besonderer Besetzung unterwegs :: sich selbst am Wurlitzer begleitend, umgibt sie sich mit Cello, Flügelhorn, Kontrabass und Schlagzeug. Für diesen besonderen Abend tritt Hanna Sikasa aber solo auf, so wie ihre Songs entstehen - an Stimme und Piano.
 
Coconami (Bild), das sind Miyaji und Nami, zwei in München gestrandete Japaner. Miyaji spielt virtuos die Ukulele, arrangiert und komponiert, Nami verzaubert durch ihren Gesang, spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba. Man könnte das, was die Beiden da auf die Bühne bringen, als Japanisch-Bayrischen-Popmusikalischen-Culture-Clash bezeichnen. Denn das Coconami-Spektrum reicht von zarten japanischen Songs, über ein wunderlich komponiertes Ramones-Stück, über italienische Schlager bis zu umwerfend komischen bayerischen Gstanzln. Als hätte es musikkulturelle Grenzen nie gegeben, bewegen sich Coconami mühelos und anmutig zwischen diesen Kulturen bis sich die Grenzen völlig auflösen. Sie wildern lustvoll in verschiedensten Musikgenres und trotzdem behält jedes Stück seine ihm eigene Würde. Ob in Berlin, Köln oder München, Coconami erobern ihr Publikum im Handumdrehen. Coconami haben bei Trikont bereits vier CDs veröffentlicht.
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