Podcast #21 | Gersthofens Weg zurück zur Kultur

13.08.2020 - 11:49 | Max Kretschmann

Gersthofen zieht jährlich ca. 100.000 Besucher in seine Kulturorte. Kulturamtsleiter Uwe Wagner sieht sich nun in der Aufgabe seine Spielstätten und Kulturorte an die Coronakrise anzupassen. a3kultur-Herausgeber Jürgen Kannler spricht im Podcast mit dem Kulturmacher über die veränderten Bedingungen für Kultur in Gersthofen.

Zur Podcast-Seite: www.what-goes-on.de

 

Die Stadthalle Gersthofen ist einer der größten Veranstaltungsorte im Augsburger Umland. Kulturamtsleiter Uwe Wagner trägt Verantwortung für diese Spielstätte, aber auch für das einzigartige Ballonmuseum, das jährlich viele Ballonbegeisterte in die Augsburger Nachbarstadt zieht. Unter normalen Bedingungen besuchen etwa 100.000 Menschen jährlich die Kulturstätten und -Veranstaltungen Gersthofens — doch dieses Jahr sieht es anders aus! Corona krempelt, wie überall, die normalen Verhältnisse komplett um. Doch Uwe Wagner zeigt sich zuversichtlich. Er sind trotzdem einige Veranstaltungen geplant, wie er Jürgen Kannler im Podcast verrät. 

 

So sollen z.B am Freitag den 23.10.2020 die Augsburger Jazzer des »Harrycane Orchestra’s« in der Gersthofener Stadthalle spielen. Jürgen Kannler konnte die Musiker vorab zu diesem Konzert befragen. Die Jazzer freuen sich schon auf den Gig, allerdings sei ihnen auch wenig mulmig zu Mute. Denn die große Halle kann wegen den Abstandsregeln nur zu einem Bruchteil besetzt werden.  Als Musiker kann Uwe Wagner diese Vorbehalte verstehen, allerdings sei er sich sicher, dass das »Harrycane Orchestra« den Saal mit seiner großartigen Musik füllen wird. 

 

Eigentlich ist der Gersthofener studierter Wirtschaftsinformatiker, der in einer großen Firma strukturiertes und Prozess orientiertes Arbeiten gelernt hat. Diese Erfahrungen helfen ihm im städtisch-politischen Geschehen besser zurecht zu kommen. Als Musiker kann er sich allerdings auch in Kunst- und Kulturschaffende hineinversetzen und weiß was Akteure auf der Bühne fühlen und brauchen. So kann er in die Rolle des Vermittlers treten und für beide Seiten ein interaktives Kulturerlebnis ermöglichen

 

Foto ©: Markus Merk

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