Stadt Land Fluss

27.03.2017 - 12:20 | a3redaktion

Eine neue Ringvorlesung der Hochschule Augsburg widmet sich »Augsburgs Wasserwirtschaft«.

Im Fokus der Reihe, die in Kooperation mit dem Büro für die UNESCO-Welterbe-Bewerbung der Stadt Augsburg angeboten wird, steht der Lech und seine besondere Beziehung zu Augsburg.

Augsburg ist die größte Stadt entlang des 260 Kilometer langen Verlaufs des in Vorarlberg (Österreich) entspringenden Flusses. In sieben öffentlichen Vorträgen gehen Expertinnen und Experten in Hinblick auf Augsburgs Bewerbung zum UNESCO-Welterbe der Frage nach: Warum ist in Augsburg die Beziehung Fluss–Stadt unverwechselbar und schützenswert? Dabei beleuchten sie die wirtschaftliche, ökologische und chemische Dimension des Lechs und thematisieren seine Bedeutung für die Kunst, die Architektur und die städtebauliche Situation in Geschichte und Gegenwart.

Den Auftakt der Ringvorlesung macht am 29. März um 18:30 Uhr Dr. med Eberhard Pfeuffer mit seinem Vortrag »Augsburg und der Lech – ein ökologischer Titan und die Großstadt«. Dr. Pfeuffer, Ehrenvorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.V. und Verfasser von drei Monographien – heute Standardwerke – zum Lech, geht in der einstündigen Veranstaltung auf das Zusammenspiel der Natur- und Kulturgeschichte des Flusses und der Stadt Augsburg ein. Der Veranstaltungsort ist das Grob Aircraft Auditorium der Hochschule Augsburg (Gebäude B, Raum B 2.14, Campus am Brunnenlech, An der Hochschule 1).

Weitere öffentliche Vorträge der Ringvorlesung immer im Grob Aircraft Auditorium der Hochschule Augsburg, Beginn 18:30 Uhr, Eintritt frei:

Montag, 10. April: »Wasserschauen: Architekturstudierende der Hochschule Augsburg entwickeln Vorschläge für ein Besucherzentrum für die Stadt des Wassers« mit Prof. Katinka Temme, Architektin, Fakultät für Architektur und Bauwesen, Hochschule Augsburg

Mittwoch, 26. April: »Trinkwasser, Mineralwasser, Heilwasser – beste Qualität vor den Toren Augsburgs« – mit Prof. Dr. Wolfgang Weber, Chemiker, Fakultät für Allgemeinwissenschaften, Hochschule Augsburg

Donnerstag, 11. Mai, Maximilianmuseum: »Wasser als Quell des Reichtums. Die wirtschaftliche und urbanistische Entwicklung Augsburgs seit dem späten Mittelalter, dargestellt anhand ausgewählter Exponate des Maximilianmuseums« – mit Dr. Wolfgang Wallenta, Historiker, Städtische Kunstsammlungen Augsburg

Mittwoch, 24. Mai: »Stationen der Wasserwirtschaft von der Antike bis heute« – mit Prof. Dr.-Ing. Rita Hilliges, Bauingenieurin, Fakultät für Architektur und Bauwesen, Hochschule Augsburg

Dienstag, 13. Juni: »Das Wasser und die Stadt. Zur prägenden Bedeutung des Wassers in der Geschichte der Stadt und der Kunst« – mit Dr. Markus Würmseher, Kunsthistoriker, Architekt, Fakultät für Allgemeinwissenschaften, Hochschule Augsburg

Mittwoch, 28. Juni: »Bedeutung der Ressource Wasser für die nachhaltige Entwicklung« – mit Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel, Umwelt- und Verfahrenstechniker, Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Hochschule Augsburg

www.hs-augsburg.de

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