Wechselspiel

15.10.2020 - 14:38 | a3redaktion

Das tim verlängert »Amish Quilts meet Modern Art«. Die ursprünglich bis Ende Oktober geplante Ausstellung läuft nun bis ins neue Jahr hinein.

Das Staatliche Textil- und Industriemuseum (tim) verlängert seine viel beachtete Sonderausstellung »Amish Quilts meet Modern Art«. Das gab Museumsdirektor Dr. Karl Borromäus Murr bekannt. Demnach läuft die Ausstellung nun bis zum 24. Januar 2021, ursprünglich sollte Ende Oktober Schluss sein.

Murr: »Kultureller Input ist für eine Gesellschaft gerade in Zeiten der Krise essenziell. Da unsere aktuelle Sonderausstellung wichtige aktuelle Fragen nach Gründen und Abgründen unseres gegenwärtigen Lebens stellt, haben wir uns dazu entscheiden, die Ausstellung deutlich zu verlängern. Die Corona-Pandemie hat zahllose gesellschaftliche Zustände – positive wie negative – zu Tage treten lassen. Wir als Museum können und möchten dazu beitragen, ein solidarisches und lebenswertes Miteinander zu ermöglichen. Dazu kann die aktuelle Ausstellung ihren Anteil leisten. Sie zeigt eindrucksvoll: Kultur macht Sinn!«

Die Besucher*innen erwartet auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern ein spannender Dialog originaler Amish-Quilts aus der Zeit zwischen 1890 und 1950 und Arbeiten zeitgenössischer Kunst. Dabei geht es um unterschiedliche Perspektiven auf so aktuelle Themen wie beispielsweise Ordnung und Chaos, Gemeinschaft und Individualität oder Frieden und Krieg. Im Wechselspiel suchen die Objekte aus den unterschiedlichen Epochen und Lebensentwürfen nach tragfähigen Antworten auf grundlegende Fragen unserer menschlichen Existenz.

Die Amish People, eine protestantische Splittergruppe aus den USA, verweigert sich fast allem Fortschritt. Die Mitglieder nutzen beispielsweise keine Autos oder elektrischen Strom und lehnen die moderne Lebensweise ab. Dem gegenüber stehen Werke zeitgenössischer Kunst, die sich mit aktuellen Fragen der gegenwärtigen Gesellschaft befassen.

www.timbayern.de

Foto, © Felix Weinold:
Dorothée Aschoff, graues Boot, 2019
Dorothée Aschoff, grenzend II und IV, 2019

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