Wohin? Wo soll ich hin?

20.05.2017 - 08:51 | a3redaktion

Am 21. Mai um 19:30 Uhr steht beim Deutschen Mozartfest 2017 im Kleinen Goldenen Saal Georg Philipp Telemann im Fokus.

Dass Mozart von Komponisten und Musikern bis heute als Ausgangspunkt ihres eigenen Schaffens betrachtet wird, ist kein Geheimnis. Aber worauf basieren seine Tonsprache und seine Art zu komponieren, wen nahm er sich selbst zum Vorbild? Das Mozartfest 2017 begibt sich vom 19. bis 28. Mai auf Spurensuche. Das Festival spürt den musikalischen Wurzeln und Linien nach und widmet sich insbesondere den Wegbereitern Claudio Monteverdi im Jahr seines 450. Geburtstags und Georg Philipp Telemann, dessen Todestag sich 2017 zum 250. Mal jährt. Die Spuren führen über die Romantik und Komponisten wie Mendelssohn und Brahms hin zur zeitgenössischen Musik, die neben ganz eigenen Formen und Kompositionstechniken auch die Mozart’schen Vorbilder wiederentdeckt und sich damit auseinandersetzt.

»Wohin? Wo soll ich hin?« – Am 21. Mai um 19:30 Uhr steht im Kleinen Goldenen Saal Georg Philipp Telemann im Fokus. 1765 schrieb der 84-Jährige mit »Ino« eine Kantate, die an Dramatik kaum zu überbieten ist und an die Musiktragödien Glucks erinnert. 250 Jahre nach seinem Tod hat sich mit Starsopranistin Nuria Rial (Foto) eine Idealbesetzung der Ino gefunden. La Stagione Frankfurt verbindet den späten Telemann mit der nur sieben Jahre später entstandenen Sinfonie Nr. 21 des wilden 16-jährigen Mozarts. Im Rahmen ihres Aufenthalts in Augsburg bietet Nuria Rial am 22. Mai um 10 Uhr zudem einen Meisterkurs Gesang im Festsaal des Schaezlerpalais an.

Weitere Informationen zum Programm des Deutschen Mozartfests 2017 finden Sie unter:
www.mozartstadt.de

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