Berührend und lehrreich

22. Januar 2019 - 10:44 | Dieter Ferdinand

Der Dokumentarfilm »Die Stille schreit®« wurde am 20. Januar im »Mephisto« uraufgeführt.

Der Kinosaal war übervoll, die Anwesenden erlebten eine eindrucksvolle Vorführung, ausgehend von den Schicksalen der Augsburger jüdischen Familien Friedmann und Oberdorfer im NS-Staat.

Nach dem Film erzählte Miriam Friedmann, wie sie auf die Idee kam, unter Verwendung von Dokumenten ihrer Familie einen Film anzuregen. Josef Pröll setzte die Idee um und schuf einen 74-Minuten-Streifen. Beide leitet die Überzeugung, dass Unrecht und Verfolgung gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus und Rechtsradikalismus nicht vergessen werden dürfen und wir aufgerufen sind, die Demokratie zu verteidigen. OB Dr. Kurt Gribl versprach, sich dafür einzusetzen, dass auch die Stadt genügend Geld zur Verfügung stellt, damit die bewegende Dokumentation weiterverbreitet werden kann.

Am 10. und 17. Februar, jeweils 11 Uhr, ist der Film nochmals in Augsburg zu sehen, dieses Mal im »Thalia«.

www.diestilleschreit.de

Foto (privat):  Regisseur Josef Pröll hinten, Miriam Friedmann mit Ehemann Dr. med. Friedhelm Katzenmeier vorne

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