Theater darf alles

23. September 2015 - 13:04 | Jürgen Kannler

Seit gut einem Jahr wird das Schauspiel am Theater Augsburg von einem Duo geleitet. a3kultur traf sich mit Maria Viktoria Linke und Oliver Brunner, um über die Kunst, die Arbeit, Helden und Verlierer zu sprechen.

a3kultur: Hallo Frau Linke, zu Beginn unseres Gesprächs darf ich Ihnen schöne Grüße von Reto Finger ausrichten, Ihrem Ehemann im dramatischen Salon Linke Finger. Wie geht es eigentlich mit diesem Projekt, bei dem Sie Locations wie die Uni, einen Schokoladenladen oder die Synagoge zu Spielstätten für eine Nacht machten, weiter? Im neuen Spielplan ist davon nichts zu finden.

Maria Viktoria Linke:  Wir gönnen uns gerade eine Kreativpause, das muss eine gute Ehe aushalten. Das heißt also noch lange nicht, dass es mit Linke Finger vorbei ist.

Besucher des Salons nahmen Ihnen die Rolle des Ehepaars gerne ab und waren etwas irritiert, als sie feststellten, Teil einer Show zu sein. Braucht Theater Realismus?

Oliver Brunner:
Theater ist Leben plus x, und das x ist die Kunst. Nur Leben auf die Bühne zu stellen, ist bedeutungslos, das will niemand sehen. Da kann man ja gleich einen Diskussionsabend veranstalten. Theater braucht immer eine Transformation. Es gibt natürlich Formate mit Spezialisten des Alltags, die allerdings auch inszeniert werden, und das nicht schlecht, sonst würden die gewünschten Prozesse nicht funktionieren.

Sind Sie in Ihren Jobs für das Leben oder für das x zuständig?

Brunner: Ich würde sagen für beides. Im Leben sucht man das x, und dann überlegt man, wie man das erzählen und auf die Bühne bringen kann.

Linke: Das stimmt. Wir fragen uns auch immer wieder, was hat das mit uns zu tun? Theater wird von Menschen gemacht, insofern hat es natürlich allein schon deshalb sehr viel mit dem Leben zu tun. Entscheidend ist aber auch, wie man in einem Ensemble damit umgeht, wie man sich in dieser Konstellation die Frage nach der Wirklichkeit stellt. Also diskutieren wir, welcher Stoff, so alt er auch sein mag, interessant sein könnte im Blick auf unser Leben, auf unsere Realität. Als Theaterteam hat man die große Freiheit, nicht authentisch sein zu müssen, und kann in großer Theatralik oder Verfremdung möglicherweise Wahrheiten eröffnen, die man anders nicht gesehen hätte.
 
Darf Theater dabei alles?

Brunner: Alles. Grundsätzlich alles. Das, was wir gerade machen, könnte auch Theater sein. Wir inszenieren Ihnen ein Gespräch und Sie gucken zu.
 
Und am Schluss wollen Sie gerne den daraus entstandenen Text autorisieren, bevor er publiziert wird. Wann haben Sie eigentlich zuletzt die Zensorenschere im eigenen Kopf wahrgenommen oder gespürt, dass sie gerade im Kopf der Kollegen am Werk ist?

Linke: Immer dann, wenn es um Grenzüberschreitung geht. Natürlich ist man manchmal gerade im Gruppenprozess verführt, Privatismen oder Intimität zu benutzen, aber ich bin dagegen, diese Register zu ziehen. Wir arbeiten sehr eng zusammen und wenn ich etwas Privates mitbekomme, dann darf ich das nicht ausnutzen. Man kann sich zwar gegenseitig herrlich aufreizen und erhält dann oft ein entsprechendes Ergebnis. Bei diesen Spielchen, die in manchen Ensembles durchaus zur Anwendung kommen, spüre ich eine Schere auf kollegialer Ebene. Das hat für mich etwas mit Arbeitsethos zu tun, sich nicht zum Narren zu halten oder zu verletzen.

Brunner: Verführung ist unser Tagesgeschäft. Ich verführe Menschen zu mehr, als sie vielleicht im Moment bereit sind mir zu geben. Das machen wir mit dem künstlerischen Team und mit unserem Ensemble, aber auch mit einigen Mitarbeitern des Hauses. Man musst am Theater seine Sache nach vorn bringen und zu einer Besonderheit erklären, damit der Einsatz dafür noch stärker wird und man so die Kollegen zum Mitdenken verführt. Das ist das Beste an unserem Beruf, eigene Wege zu gehen und das Gegenüber durch Verführung so zu involvieren, dass es einem Angebote macht, wie man das Optimum erreichen kann. Das ist der Moment, in dem ein Flow entsteht, ein unglaubliches Gruppenerlebnis. Das Geheimnis der Theaterarbeit eben.
 
Im neuen Spielzeitprogramm sieht man Sie in der Kulisse der heiligen Johanna der Schlachthöfe stehen, in der Hand eine Pulle Schnaps und eine große Knarre. Wie gefährlich ist Ihr Job eigentlich? Wir haben es vorhin kurz angerissen. Mit den Kollegen geht es sehr oft ins Persönliche. Sprechen wir von Gefahr und Verantwortung?

Brunner: Von uns beiden ist zu sagen, dass die Arbeit am Stadttheater nicht ohne die persönliche Leidenschaft funktioniert. Das beinhaltet auch die absolute Selbstausbeutung. Am Ende der Spielzeit bewegt man sich in Bereichen, für die rot gar kein Ausdruck mehr ist. Man ist völlig ausgelaugt. Das hat natürlich mit den vielen Möglichkeiten zu tun, die man hier am Theater hat. Man improvisiert oft und ist immer am Erfinden. Das macht natürlich auch Spaß, aber man fühlt deutlich, dass der Gummi, an dem wir alle hängen, dabei ganz schön überdehnt wird und ziemlich ausleiert. Wenn einem dann noch jemand dazwischengrätscht oder die Kritiken schlecht sind, dann kann einen das ziemlich treffen. Das sind dann so Situationen, in denen man sich fragt, warum mache ich das eigentlich? Das ist meine Lebenszeit. Warum lasse ich mich da so prügeln, so auffressen? Was bleibt da von mir noch übrig? Das ist ein Punkt, der sich bei mir wohl schlimmer äußert als bei Maria. Denn sie schafft Kunst, wenn sie inszeniert, während ich in meinen Organisationsaufgaben manchmal fast ersticke.

Linke: Grundsätzlich gefährlich am Theater ist die Angst. Sie ist Thema. Das weiß ich von einigen Kollegen. Ich habe zum Glück wenig Angst.
 
Warum, sind Sie unabhängiger als Ihre Kollegen?

Linke: Das kann schon sein. Für mich ist es gefährlich, meine Familie, meine Heimat Berlin zu wenig zu sehen. Ja, das ist gefährlich. Es geht uns aber eigentlich beiden so, dass wir relativ angstfrei an die Sache herangehen, und das hoffentlich noch lange.
 
Für mich war die letzte Spielzeit mit der heiligen Johanna, Michael Kohlhaas, mit Cooper und Mae aus der Familie von Big Daddy oder mit Falladas Johannes Pinneberg die Spielzeit der grandiosen Verlierer. Geben diese Rollen tatsächlich mehr her als die Helden? Oder anders gefragt, arbeiten Sie lieber mit dem Helden oder mit dem Loser?

Brunner: Ich arbeite gern mit jemandem, der sich unglaublich anstrengt und dabei auch zum Helden werden kann, aber nicht zwangsläufig werden muss. Das ist natürlich interessanter, als nur den Status quo zu pflegen. Ich will eine Entwicklung sehen, ich will sehen, dass jemand alles für mich aus sich herausholt. Das interessiert mich auf der Bühne. Ich will ja eine Geschichte erleben.

Linke: Unsere Gesellschaft verlangt ständig nach Gewinnern und dem optimierten Menschen. Ich empfinde es als großen Luxus, dass wir im Theater auch Verlierern Platz bieten.
 
In »Wir lieben und wissen nichts« werden die vier Helden von Ihnen ganz schön entlarvt. Ist bei einer solchen Entwicklung auch persönlicher Spaß dabei?

Linke: Auf jeden Fall. Mir macht es Spaß, auch bösartig zu sein. Das Menschsein an sich hat so viele Gesichter. Ich glaube, das Böse schlummert überall, man muss es nur herauskitzeln.

Brunner: Ich finde zum Beispiel auch Marias Inszenierung von »Gift« ganz großartig. Da können sie einfach nicht aufhören zu kämpfen. In dieser Angst verhakt sich jeder in jeden.
 
Bei einem Linke-Stück erlebte ich einen erstaunlichen Augenblick. Ich hatte plötzlich das Gefühl, das Ensemble hätte sich verdichtet oder wäre zusammengewachsen.

Linke: Könnten Sie das genauer beschreiben? Das interessiert mich, weil das eigentlich genau unser Ziel ist.
 
Da hat einer für den anderen alles gegeben, aber nicht so, dass er durch das Geben seine eigene Persönlichkeit geschwächt hätte, sondern es hat die Ensembleleistung enorm potenziert. Nennen wir es Mannschaftsspiel. Im Fußball gibt es so Augenblicke, wo man sagt, wow. Obwohl nicht jeder da steht, wo er vielleicht stehen sollte, und nicht einmal hundert Prozent von dem geben muss, was er kann, passieren auf einmal Dinge, die mehr sind als die Summe der einzelnen Teile, um auch noch den alten Aristoteles ins Spiel zu bringen.

Brunner: Spannendes Theater hat dieselbe Basis wie ein gut sortierter Chemiebaukasten. Bei »Wir lieben und wissen nichts« war einfach eine gute Mischung im Spiel.

Linke: Neue Energien setzt man frei, wenn Neues und Altes durchmischt werden. Wir haben wunderbare Schauspieler aus dem Ensemble übernommen und dazu einige starke Persönlichkeiten mitgebracht. Ich denke, man muss sich als Regisseur die Mühe machen, wirklich intensiv mit den Schauspielern zu arbeiten und dabei eine gemeinsame Sprache zu finden.  Selten hat man an einem Stadttheater die Möglichkeiten, alle Rollen mit genialen Leuten zu besetzen und darauf zu bauen, dass sich der Rest von selbst ergibt. Hier in Augsburg z. B. interessiert mich vielmehr, wie die Schauspieler zusammenkommen. Gibt es einen Moment, in dem alle auf einer Welle sind und genau wissen, woran sie da arbeiten?
 
Bekommen Sie zurzeit genau die Schauspieler nach Augsburg, die Sie sich wünschen? Schließlich kann diesen keiner sagen, wo und unter welchen Bedingungen sie in zwei Jahren arbeiten werden.

Linke: Wir finden gute Leute. Die Frage ist nur, inwieweit man sie hier aufbauen und ihnen die Möglichkeit geben kann, sich etwas zu erarbeiten. Da unterliegt man durch die zeitliche Begrenzung einfach auch eine gewissen Einschränkungen.
 
In der neuen Spielzeit treten jede Menge echter Helden auf: Wildes Lord Goring, der KZ-Boxer Hertzko Haft, die Geierwally und die drei scharfen Tatarinnen von Alina Bronsky. Folgt auf eine Spielzeit der Verlierer nun die Spielzeit der Helden?

Linke: Das ist interessant. Unter dem Gesichtspunkt Loser- und Heldenspielzeiten haben wir das gar nicht gesehen. Das werden wir noch mal in unseren Köpfen bewegen, wie das zustande kam. Vielleicht hat da unser Hochgefühl ein bisschen abgefärbt.
 
Aber jetzt zurück zur Frage nach dem Vorbildcharakter. Lord Goring, Hertzko oder die Geierwally, das sind ja jede für sich genommen unglaublich starke und interessante Personen. Braucht unsere Zeit diese Vorbilder?

Linke: Ich weiß nicht, ob ich persönlich in unserer Zeit Vorbilder brauche. Manchmal denke ich aber, es wäre schön, wenn es zum Beispiel in der Politik einen anderen Schlag von Persönlichkeiten gäbe. Das ist inzwischen so ein Einerlei. Man kann sich kaum an die Namen erinnern.
 
Wer wäre da so ein Vorbild für Sie, Leute wie Brandt, Strauß oder Schmidt?

Linke: Ich kann mit dem Begriff »Vorbild« grundsätzlich nicht so viel anfangen, dafür gibt es viele Leute, die ich bewundere oder deren Schaffen mich inspiriert. Im Theater möchte ich Leute sehen, die für etwas kämpfen, obwohl sie nicht zu hundert Prozent als Role Model für die heutige Zeit taugen. Etwa Lord Goring, der ist ja so ein freier Dandy und lässt sich nirgendwo reinzwängen. Das ist genau der Punkt, wo es anfängt, interessant zu werden: auch einmal eine Welt zu sehen, in der diese ganze »schneller, weiter, besser«-Sache keine Bedeutung mehr hat.
 
Brecht gehört in den nächsten Spielzeiten leider nicht zu den Erwählten. Warum verzichten Sie im neuen Programm auf den großen Sohn der Stadt?

Brunner: Es war lange unklar, ob das Brechtfestival 2016 überhaupt stattfindet.
 
Braucht man denn ein Festival, um Brecht in der Brechtstadt zu spielen?

Brunner: Muss man denn jedes Jahr einen Brecht inszenieren? Die großen Stücke wurden jetzt alle gemacht. Es gibt auch in der Brechtnachfolge großartige Autoren, die wir bringen. Ich finde nicht, dass man jedes Jahr einen Brecht machen muss.

Linke: Wir haben Brecht natürlich nicht vergessen, sondern beschäftigen uns kontinuierlich mit seiner Arbeit. Der wird bestimmt auch in der neuen Spielzeit irgendwie auftauchen. So ein Ensemble hat ja sehr viele Aufgaben und bedient auch viele kleine Formate in der Stadt, die man im Einzelnen so noch gar nicht im Plan stehen hat.
 
Dafür gibt es andere Dinge, die Sie mit Nachdruck voranbringen. Zum Beispiel das Dokumentartheater mit Hans-Werner Kroesinger. Vor Kurzem fand ja im Rahmen des Friedensfestes das Gastspiel »Frontex Security« statt. Hat mir sehr gut gefallen. Sprengen solche Produktionen jede Definition eines Dreispartenhauses? Der Regisseur meint ja. Was meinen Sie?

Brunner: Über solche Fragen habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Linke: Dreispartenhaus in dem Sinne, dass das, was Kroesinger macht, nicht eindeutig dem Schauspiel zuzuordnen ist?
 
Eher in dem Sinne, dass der Stadtrat ein neues Dreispartenhaus beschließt, in der neuen Spielzeit hier aber x Sparten und Disziplinen stattfinden.

Linke: Uns interessiert spartenübergreifendes Arbeiten, also die Ausdrucksformen der verschiedenen Sparten miteinander zu vereinen. Leider ist es in einem Mehrspartenhaus ganz praktisch gesehen gar nicht so einfach, die unterschiedlich großen Kollektive, die jeweils eingebunden sind, in einer Produktion zu vereinen.  Aber wenn es darum geht, die jeweils eigene Ästhetik oder die verschiedenen Geschichten und Hintergründe, die die einzelnen Sparten mitbringen, zu verbinden, da gibt es für uns keine Denkverbote.

Brunner: Projekte dieser Art gibt es hier ja auch immer wieder. Das ist so gesehen nichts Neues. Das haben etliche vor uns auch schon probiert. Es bedeutet aber auch einen wahnsinnigen Vorlauf, alle Beteiligten zusammenzubringen, schon rein organisatorisch.
 
Herr Brunner, Sie hatten Kroesinger bereits im letzten Jahr für das Projekt »Operation Big Week« verpflichtet. Ihr Kollege Philipp von Mirbach klagte im Rahmen des Publikumsgesprächs bei der letzten Aufführung, die Politik hätte sich nicht für das Dokumentarstück und damit auch nicht für die Schrecken dieser Bombennächte interessiert. Bei allen Vorstellungen zusammengerechnet waren nicht einmal eine Hand voll Stadträte anwesend. Teilen Sie seine Kritik?

Brunner: Wir hatten uns damals in der Tat mehr erhofft, nicht nur weil es ein absolutes Augsburg-Thema war. Aber die Zuschauer sagten, nicht schon wieder Zweiter Weltkrieg. Haben wir alles schon durch. Und Kroesinger bietet bei seiner Art von Theater keine einfühlsamen, biografisch gefärbten Geschichten, von denen man sich mitnehmen lassen könnte. Da verweigert er sich. Er zeigt keine Einzelschicksale. Kroesinger hat den Schauspielern immer gesagt, nicht spielen, steigt aus, nicht spielen.

Linke: Ich kann die Frage ganz einfach mit Ja beantworten. Ich wünsche mir auf jeden Fall mehr Interesse von der Politik, an allen Theaterthemen.

Brunner: Ich hatte angeregt, für den gesamten Kulturausschuss ein Stempelheft für die Spielzeit einzuführen, das aber nicht nur für das Stadttheater gilt, sondern für alle Theater hier. Denn nur wer vieles und Verschiedenes gesehen hat, kann über Kultur urteilen.
 
Wenn Sie die Wahl hätten, würden Sie sich lieber Politiker wünschen, die sich für Ihre Arbeit interessieren, oder welche, die Sie Ihre Arbeit einfach machen lassen?

Brunner: Beides natürlich.
 
Foto: Frauke Wichmann

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