Theaterlandschaft der Zukunft – 12. Denkmalschutz

9. August 2016 - 7:33 | Jürgen Kannler

Der bestehende Plan, das Theater zu sanieren und in weiten Teilen neu zu bauen, steckt voller Tücken. Zwölf Diskussionsbeiträge zum Thema.

Bislang werden die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung einer zukunftsweisenden Entwicklung der gesamten Theaterlandschaft nicht gerecht. In zwölf Diskussionsbeiträgen bezieht die a3kultur-Redaktion dazu Position:

1. Namensänderung | 2. Freilichtbühne | 3. Dezentralisierung | 4. Theaterviertel | 5. Hierarchie | 6. Interimsspielstätten | 7. Großes Haus | 8. Zukunft | 9. Geld | 10. Werkstätten | 11. Bürgerbeteiligung | 12. DENKMALSCHUTZ

Jüngste Abrisskommandos auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks, auf dem alten Kerzen-Miller-Areal in der Georgenstraße oder beim Gärtnerhaus im Martinipark belegen: Der Schutz historisch wertvoller Bausubstanz ist in Augsburg Verhandlungssache. So auch beim Thea­ter, nur unter anderen Vorzeichen. Mit großem Aufwand, man spricht von rund 40 Millionen Euro, soll der Bühnenturm aus den 1950er-Jahren, der erst seit wenigen Monaten zum denkmalgeschützten Bereich des Stadttheaters gehört, saniert werden. Gleichzeitig wurde beim ehemaligen Gaswerk, immerhin ein Baudenkmal von europäischem Rang, ein kompletter Flügel des weltweit ersten Scheibengasbehälters platt gemacht. Im September feiert die Stadt den 100. Geburtstag des amputierten Ensembles. Eine klare Linie beim Denkmalschutz ist in Augsburg nicht zu erkennen.

Weitere Positionen

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Der Stadtrat als Vollzugsorgan der Stadtregierung. Ein Gastbeitrag und Kommentar von Peter Bommas

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Aus Privaträumen wird eine Forschungsstätte. Die Initiative Gasius Worx entwickelt in einem Experimentierraum gemeinwohlorientierte künstlerische und mediale Projekte.