VERSCHOBEN! | 19. Augsburger Kunstlabor lab30 | Medienkunstfestival

VERSCHOBEN! | 19. Augsburger Kunstlabor lab30 | Medienkunstfestival

29. Oktober 2020 - 18:30

Kulturhaus Abraxas

VERSCHOBEN AUF MÄRZ 2021!  | Mit einer Ausstellung und einem internationalen Konzertprogramm findet das lab30 im Kulturhaus abraxas in diesem Jahr zum 19. Mal statt. Knapp 150 Bewerbungen sind auf die internationale Ausschreibung eingegangen. Daraus haben die Organisatorinnen ein pandemietaugliches Programm konzipiert. Oberste Prämisse dabei war die Präsentation hochkarätiger Künstlerinnen und Künstler bei gleichzeitiger Einhaltung der aktuell geltenden Hygiene-Bestimmungen. So werden in der Großen Halle des Kulturhauses abraxas sowie auf dem Außengelände 15 aktuelle Exponate aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Slowenien, aber auch aus der Region gezeigt. Die Ausstellung kann nur im Rahmen von Führungen besucht werden. Die Gruppengröße ist dabei den aktuell geltenden gesetzlichen Bestimmungen angepasst. Jede Führung wird kunstpädagogisch begleitet, außerdem nehmen ausgewählte Künstlerinnen und Künstler daran teil.

Für Führungen im Verbund mit Konzerten/Performances bzw Führungen ohne Konzerte für Donnerstag, 29. Oktober, können online Kombi-Tickets bzw. Einzeltickets in verschiedenen Variationen gebucht werden:

8:30 - ca 20 Uhr - Führung durch die Ausstellung
19:00 - Konzert im abraxas Theater: Nervous Entanglement (ca. 45 min)
20:00 - Führung durch die Ausstellung (ca. 90 min)
22:00 - Konzert in St. Thaddäus: Klang Licht Strom (ca. 45 min)
19:15 - Konzert in St. Thaddäus: Klang Licht Strom (ca. 45 min)
20:30 - Konzert im abraxas Theater: Nervous Entanglement (ca. 45 min)
21:30 - Führung durch die Ausstellung (ca. 90 min)
23:00 - ca. 0:00: Führung durch die Ausstellung

Buchungen online hier.

Livemusik & Performances am Donnerstag:
Malte Jehmlich & Korhan Erel eröffnen das Programm mit »Nervous Entanglement«. Mit einem spielerischen audiovisuellen Versuch, mit Tönen, Synthesizern, manipulierten Overheadprojektoren und einem Robotikarm gehen sie der Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine nach. »Klang-/Licht STROM« von Thomas Geissl & Bernd Bengler (München) ist ein Performance- Projekt, bei dem das Publikum in eine raumfüllende Licht- und Klanginstallation eintaucht und durch das Auflösen des herkömmlichen Konzertrahmens ins Zentrum der Performance rückt. Klang und Licht werden dynamisch entwickelt, ohne Einschränkung durch eine strikte, vorher festgelegte Choreografie.

Künstler*innen der Ausstellung:
Der Neusäßer Benedikt Heinz setzt sich in seiner Arbeit mit der Corona-Warn-App auseinander. Mit Guido Weggenmanns interaktiver Installation können sich die Besucher*innen gegenseitig »Rückenwind« spenden. Die Berlinerin Kerstin Ergenzinger präsentiert ihren raumgreifenden Klangkörper »Pluvial«, der Niederschläge auf den Weltmeeren sinnlich erfahrbar macht. Helmut Smits aus Rotterdam lädt mit seiner Online-Uhr »Screen Time« dazu ein, einen Screenshot der eigenen Handyoberfläche hochzuladen und so einen Beitrag zu einer gemeinschaftlich gestalteten Uhr zu leisten. Und die Slowenin Neza Jurman verwandelt die Terrasse des Kulturhauses in ein interaktives audiovisuelles Erlebnis. Metallfedern an Bäumen erzeugen gemeinsam mit Bewegungssensoren ein Zusammenspiel von Zufallsreflexionen, ein interaktives Lichtmikroleben.

www.lab30.de

Bild: Malte Jehmlich & Korhan Erel, »Nervous Entanglement« | Foto: sputnic-visual arts