Mehrsprachigkeit in Zentralafrika – Koloniale und postkoloniale Verhältnisse

Mehrsprachigkeit in Zentralafrika – Koloniale und postkoloniale Verhältnisse

19. November 2020 - 19:30

Online-Veranstaltung | www


Corona-Update: Die Veranstaltung findet nun kostenlos und digital via Zoom statt! |
Wie haben sich das Nebeneinander und das Zusammenspiel afrikanischer und europäischer Sprachen im bantu- sowie romanischsprachigen Zentralafrika in den letzten zwei Jahrhunderten verändert? Drei multilinguale Szenarien werden konkret daraufhin analysiert und verglichen: Kikongo/Portugiesisch in Kabinda, Angola; Bubi/Spanisch in Äquatorialguinea und die Bantu-Sprachen/Französisch in der DR Kongo. Darüber hinaus wird den »neueren«, ab Mitte des 19. Jh. entstandenen Sprachen wie Lingala und Munu-kutuba besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dr. Miguel Guiterrez Mate ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Sprachwissenschaft (Romanistik) der Universität Augsburg. Er hat zu den Sprachvarietäten Afrikanischstämmiger in Lateinamerika geforscht und arbeitet an seiner Habilitation über die Sprachsituation Angolas.

Anmeldung zum Zoom-Event unter tickets@werkstatt-solidarische-welt.de

Ähnliche Termine