Arachne
Das Werk »Arachne« ist ein aus hauchdünnen Glasfasern gewebter Teppich, der an prominenter Stelle im Bereich der Dauerausstellung zu sehen ist. Der 4,6 x 2,5 Meter große Teppich leuchtet von innen heraus in permanent wechselnden Farben. Inhaltlich befasst sich die Installation mit dem ungleichen Verhältnis von Männern und Frauen in der Textilproduktion damals wie heute.
Bei der Umsetzung dieser Inhalte hat sich Jan Kuck verschiedenster Motive bedient. Beispielsweise nutzt er die Zeichnung einer altrömischen und für den Textilhandel wichtigen Handelsroute, Fotos einer Näherin und einer eingestürzten Textilfabrik sowie einen alten Grundriss der Augsburger Fuggerei. Letzterer dient ihm als Beispiel, dass soziale Verantwortung und durch Stoffhandel erworbener Reichtum Hand in Hand gehen können.
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Malerische Landschaften
Formen die Leuchten
Michael Kiessling, Galerist des Kunstraums am Pfarrhof Leitershofen, erzählt gerne, wie er Sandra Tröger im Münchner Ausstellungsraum »Sandkasten« kennengelernt hat – und wie schnell aus diesem ersten Kontakt die Idee für eine gemeinsame Ausstellung entstand. Noch im selben Jahr wurde daraus Wirklichkeit: »Form Farbe Raum« zeigt eine äußerst sehenswerte Auswahl von Trögers Werk in den Räumen von Leitershofen.