Klassik

Zwischen Welten

TKVA Stephanie Knauer © Christina Bleier
a3kultur-Redaktion

Die Augsburger Pianistin Stephanie Knauer greift am 16. Oktober in der St. Anna Kirche Komponist*innen der Klassik und deren Beschäftigung mit dem Genre Jazz auf.

Der Jazz, dessen Wortursprung zwar unklar ist, aber auf jeden Fall mit Schwung und Vitalität zu tun hat, faszinierte viele Komponist*innen. Erwin Schulhoff, einer der bedeutendsten Tonschöpfer Anfang des 20. Jahrhunderts war von ihm begeistert – als eigenständige moderne Kunstform, von den modernen Rhythmen oder etwa der Tanzkunst Josephine Bakers. Er widmete ihm 1926 seine »Cinq Études de Jazz«, die an diesem Abend zu hören sein werden. Ebenso dabei ist die Nummer vier aus Enrique Granados’ Klavierzyklus »Goyescas« und »Quejas o la maja y el ruiseñor«, deren Melodie in den 1940gern Vorlage von Bésame Mucho wurde – berühmtes Liebeslied und noch berühmterer Jazzstandard. Solistin Stephanie Knauer, die neben dem klassischen Klavierwerkfundus auch gerne in andere Genres wie Alte Musik, Zeitgenössisches, Weltmusik, Chanson und Jazz eintaucht, nimmt Interessierte mit auf eine Entdeckungsfahrt zwischen zwei Welten – die sich näher sind als man vielleicht denkt.

Weitere Informationen unter: www.tkva.de 

Das könnte Sie auch interessieren

Mira Emke
Klassik

Verborgene Schätze

Am Samstag, 17. Oktober gestaltet die Pianistin Julia Rinderle unter dem Titel »Verborgene Schätze« den Abschluss der Saison im Schloss Höchstädt.
Mira Emke
Klassik

»Requiem«

Am Sonntag, dem 18. Oktober lädt der Choro d’Arte in die Stadtpfarrkirche St. Anton zu Karl Jenkins »Requiem« ein.
Malte Günther
Klassik

Starker Auftakt

Das 6. Internationale Orgelfestival in Augsburg ist am vergangenen Wochenende erfolgreich gestartet.