Mit frischem Mut
Das diesjährige Mozartfest feierte am Wochenende seinen fulminanten Abschluss.
In diesem Jahr überraschte das Mozartfest mit Mut zur Erneuerung. Der unkonventionelle Umgang mit Tradition brachte frischen Wind und exzellente Ergebnisse. Das Festival präsentierte ein ungewöhnliches und innovatives Programm, das bewies, wie spannend und selbstbestimmt die neuen Wege sein können, wenn man wagt, sie zu gehen.
Seinen fulminanten Abschluss feierte das Fest letzten Samstag mit dem Konzert der jungen, britischen Saxophonistin Jess Gillam.
Die Artistin und ihr Ensemble überzeugten nicht nur durch die hervorragende Interpretation bekannter Werke, sondern auch durch ihren intelligenten Ideenreichtum und expressive Intensität der Darbietung. Die Auswahl der Werke und ihre originelle Umsetzung mit Einbeziehung der Elemente der Neoklassik schlug eine Brücke zwischen den verschiedenen Epochen und Genres, das einen Weg aufzeigte, wie man klassische Musik auch für die jüngeren Generationen interessanter und anziehender machen könnte. Aber auch Mut zum offenen Herzen, den die Musiker aufbrachten und damit das Publikum im Nu eroberten, ist die unbedingte Voraussetzung, um auf den neuen Wegen mit Erfolg navigieren zu können.
Wie der künstlerische Leiter des Mozartfests Simon Pickel in seiner Vorrede betonte, repräsentiere das Abschlusskonzert die Quintessenz des gesamten Festivals am deutlichsten. Tatsächlich überzeugte das Fest so wie das atemberaubende Konzert mit glänzender Frische und Mut, so dass die neuen Entwicklungen mit Spannung erwartet werden.
Fotos: Bastian Walcher
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