Ausstellungen & Kunstprojekte

Ständige Ausstellungen zum Jahreswechsel

Gastautor

Im Augsburger Kulturkalender gibt es einige Ausstellungen, die Jahr für Jahr stattfinden und die das Rückrat des Augsburger Kulturlebens bilden. Iacov Grinberg empfiehlt den Leser*innen insbesondere diese drei Kunstausstellungen in nächster Zeit zu besuchen. 

Zu jenen Ausstellungen gehört »Kleine Welten – Spielzeug in alten Zeiten«, die schon viele Jahre Spielzeug und Spiele aus alten Zeiten zeigt. Sie wurde vom Team des Maximilianmuseums unter der Leitung von Dr. Christina von Berlin vorbereitet. In diesem Jahr verspricht sie nicht nur große und kleine Puppen in prächtigen Gewändern, Küchen, Stuben und kleine Möbel nach dem Vorbild der Erwachsenenwelt, sondern auch Ritter und Soldaten, die selten in dieser Ausstellung gezeigt werden. 

Die ausgestellten Objekte erfreuen Kinder, meiner Erfahrung nach, nicht immer, da sie heute mit ganz anderem Spielzeug spielen. Bei Erwachsenen erwecken sie aber nicht selten Erinnerungen an die Kindheit und das Gefühl, wie sie als Kinder sich jene Spiele, Puppen, Möbel oder Geschirr sehnlichst wünschten. Sie waren aber damals für ihre Familien zu teuer.

Fast gleichzeitig wird auch die 75. Große Schwäbische Kunstausstellung eröffnet. Sie wurde vom BBK kuratiert und zeigt eine breite Vielfalt an Themen, Techniken und Stilen. Die gezeigten Werke wurden zuvor von einer Jury für diese Ausstellung ausgesucht. 

Die dritte zu empfehlende Ausstellung wurde bereits am 9. November eröffnet: »Sieben Schwaben« in der Galerie Süßkind. Sie zeigt das Schaffen von sieben, Jahr für Jahr verschiedenen Künstler*innen. In diesem Jahr sind mehr als 130 Arbeiten von fünf Künstlerinnen (Anke Marlene Lehmann, Pia Eisenhut, Helene Mitter, Karina Weiss, Monika Nagl) und zwei Künstlern (Markus Peter und Mike Mayer) zu sehen. Die Künstler*innen vereint die Tatsache, dass sie alle aus Schwaben sind und dass ihre Arbeiten für diese Ausstellung von der Galeristin Sybille Terpoorten ausgewählt wurden. 

Das Publikum zeigte großes Interesse an der Vernissage und diskutierte die ausgestellten Arbeiten. Ein Besucher äußerte sich tief beeindruckt von einer Arbeit. Er erklärte mir, welche wunderbaren Anspielungen er in ihr sieht und dass er diese Arbeit kaufen möchte, um sie an der Wand in seinem Arbeitszimmer täglich anschauen zu können. 

Die Ausstellung »Sieben Schwaben« ist noch bis 27. Januar möglich. 

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