Mit der Polonaise startet die Brechtbühne in die neue Spielzeit. Es ist die verhängnisvolle Karnevalsfeier jener Nacht, auf der die junge Hauswirtschafterin Katharina Blum den gesuchten und des Terrorismus verdächtigten Ludwig Götten kennenlernt. Infolgedessen wird die junge Blum zum Ziel der Ermittlungsbehörden, welche auf der verbissenen Suche nach Götten und ihrer angeblichen Komplizenschaft ihr Leben bis aufs Intimste zerfleddern und dabei nicht unwissentlich auf die Hilfe des Boulevardjournalismus setzen, welcher »ganz andere Möglichkeiten« habe.
Theater & Bühne
Premiere: Der Sohn
© Justus Saretz / Simon Chmel / Jan-Pieter Fuhr
Mit »Der Sohn« feiert das Staatstheater Augsburg am Freitag, 3. Juli, in der brechtbühne im Gaswerk die letzte Schauspiel-Premiere der laufenden Saison.
Florian Zellers Familiendrama rückt ein hochaktuelles, oft tabuisiertes Thema ins Zentrum: jugendliche Depressionen und ihre Folgen. Das Inszenierungsteam möchte ein Zeichen dafür setzen, den Kampf gegen Depressionen anzugehen – als eine der häufigsten Krankheiten überhaupt, gerade bei Jugendlichen: »Wir wollen raus aus der Tabuzone und rein ins Leben mit diesem Drama, das trotz seiner Tragik als ein Plädoyer für das Leben verstanden werden kann«, so Regisseur David Ortmann.
Weitere Informationen unter: www.staatstheater-augsburg.de
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