In 20 Büchern durch Europa
Eine literarische RundreiseTeil 1: Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweiz
Mit den Temperaturen steigt auch die Urlaubslaune und es zieht uns in die Ferne. Damit das Fernweh auch im heimischen Garten, auf dem nächstgelegenen Campingplatz oder am Baggersee erfolgreich gestillt wird, begeben wir uns in den kommenden Ausgaben von a3kultur auf eine vierteilige literarische Rundreise durch Europa. Von unserer Region aus starten wir mit Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz in den Westen. Zwischen Bergpanorama, Seenlandschaft und Sandstränden haben wir fünf passende Buchtipps für eine literarische Entdeckungstour zusammengestellt.
Sabine Weiß
(NL) Krone der Welt
686 Seiten, 2020
Erschienen bei Bastei Lübbe
www.luebbe.de
Einen Blick in die Vergangenheit gewährt Autorin und Geschichtswissenschaftlerin Sabine Weiß in ihrem großen historischen Roman »Krone der Welt«, der die vielen Facetten des aufstrebenden Amsterdams im 16. Jahrhundert zeigt und die Geschichte von drei jungen Geschwistern erzählt. Vincent möchte unbedingt Architekt werden, sein Bruder Ruben plant eine rebellische Karriere auf hoher See und ihre Schwester Betje ist eine talentierte Köchin.
Drei spannende Lebensgeschichten vor eindrucksvoller historischer Kulisse!
Mina Gold
(NL) Der Sommer der Inselblumen
608 Seiten, 2020
Erschienen bei Penguin
www.penguinrandomhouse.de
Charmantes Inselleben, Sandstrände und viel Sonne – all das bietet Mina Golds Urlaubsroman »Der Sommer der Inselblumen«. Kurzerhand zieht Protagonistin Anna von Hamburg auf die niederländische Nordseeinsel Texel, um dort den Traum vom eigenen Blumenladen zu verwirklichen. Auf große Begeisterung trifft sie nicht, doch ihre charmante ältere Nachbarin Roos und der sympathische Luuk greifen ihr unter die Arme.
Eine bezaubernde, leichte Sommerlektüre mit duftenden Blumen, salziger Meeresluft und einer Prise Liebe!
Laetitia Colombani
(FR) Das Haus der Frauen
256 Seiten, 2020
Erschienen bei S. Fischer Verlage
www.fischerverlage.de
Der französischen Schauspielerin und Regisseurin Laetitia Colombani gelang mit ihrem Debüt »Der Zopf« auf Anhieb der Sprung auf die Bestsellerliste. Mit ihrem aktuellen Roman »Das Haus der Frauen« stellt sie ihr schriftstellerisches Talent erneut unter Beweis. Darin widmet sich Colombani der beeindruckenden Lebensgeschichte einer ganz besonderen Frau: Blanche Peyron, die in den 1920er-Jahren eines der ersten Frauenhäuser gründete.
Mit Blick auf das heutige Paris schafft die Autorin ein beeindruckendes Bild der Kraft, des Zusammenhalts und der Magie dieses Schutzorts – das Erbe Peyrons.
Stephan Haas
(B) Belgische Finsternis
336 Seiten, 2020
Erschienen bei Emons
www.emons-verlag.com
Düstere Spannung verspricht »Belgische Finsternis«, das Krimidebüt des belgischen Autors Stephan Haas. Ermittler Piet Donker wird aus Brüssel in eine kleine Provinzstadt in Ostbelgien versetzt, denn dort gibt es neue Erkenntnisse zu einem alten Cold Case. Vor 15 Jahren verschwand ein Jugendlicher – der Fall blieb ungelöst. Doch neue Indizien zeigen, dass es sich bei der Tat um keinen Einzelfall handelte.
Ein spannungsgeladener Lokalkrimi, der nicht nur Genrefans gefallen dürfte!
Pascal Mercier
(CH) Das Gewicht der Worte
576 Seiten, 2020
Erschienen bei Hanser
www.hanser-literaturverlage.de
Simon Leyland ist fasziniert von Sprachen. In seiner Arbeit als Übersetzer geht er ganz auf – bis sein Leben an einen Wendepunkt gelangt. Simon beginnt sich und sein bisheriges Leben zu reflektieren. Als Übersetzer überträgt er die Sprache anderer, doch er selbst blieb bisher stumm. Was ist seine Sprache, seine Worte? Dieser Frage geht der Schweizer Bestsellerautor Pascal Mercier in seinem neuesten Roman »Das Gewicht der Worte« nach.
Nach seinem Sensationserfolg »Nachtzug nach Lissabon« stellt er sich in der für ihn typischen Art erneut den großen Fragen des Lebens und erzählt dabei behutsam eine tiefgründige Geschichte.