»Platte« aus Papier
Die Wahl-Berlinerin Marion Eichmann verwandelt Skizzen von zum Teil wenig romantischen Orten in filigrane Papierreliefs.
Akkuratesse und feiner Witz kennzeichnen die Werke von Marion Eichmann. Die jung gebliebene Künstlerin verlässt oft ihr Atelier, um profane Dinge wie einen Kaugummiautomaten, Plattenbauten oder die Uhr am »Kotti«, wie der Berliner den U-Bahnhof Kottbusser Tor im Stadtteil Kreuzberg nennt, aber auch das ehrwürdige Reichstagsgebäude in ihr Skizzenbuch zu bannen und aus den Skizzen in unendlich vielen Arbeitsstunden halb plastische Gebilde zwischen Collage und Skulptur zu fertigen, die oft fröhlicher wirken als das Original.
Marion Eichmann wurde 1974 in Essen geboren und studierte Kunst an der UdK und der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Sie fertigte u.a. Auftragsarbeiten für den Deutschen Bundestag. Ihre Arbeit führte sie bereits quer durch die Bundesrepublik, aber auch nach Tokio, New York und Istanbul.
»Marion Eichmann: Cut-outs in Paper« ist noch bis bis 19. November 2023 in der Galerie Noah im Glaspalast (geöffnet Dienstag bis Freitag, 11–15 Uhr, Samstag und Sonntag 12–17 Uhr) zu sehen.
www.galerienoah.com
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