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Adaptive Cycles

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a3kultur-Redaktion

Johanna Walleser und Michael Gamböck im Planetarium mit einer audio-visuellen Live-Performance.

Johanna Walleser und Michael Gamböck konzipierten eine einzigartige immersive audio-visuelle live-Performance für das Planetarium in Augsburg, das nun am Donnerstag, 30. Juli (20 Uhr) im Planetarium live zu erleben ist: Das „adaptive cycle“-Prinzip dient als Reflektions-Werkzeug über die Komplexität sozial-ökologischer Systeme. Die Musikerin setzt sich seit einiger Zeit in ihren Kompositionen damit auseinander. Michael Gamböck greift dieses Konzept nun in seinen Visuals auf und generiert audio-reaktive Visuals in Echtzeit. 

Ökologische Kreisläufe dienen als Inspiration für Musik und Bild und werden zu einer abstrakten live-Performance verarbeitet, die aus ineinander verschachtelten unter- und übergeordneten sich transformierenden Zyklen bestehen. Die Musikerin Johanna Walleser studiert elektroakustische Komposition in Bremen. In ihrer künstlerischen Arbeit nutzt sie Field-Recordings, Synthesizer Modulationen, Klavier-Pattern und Sprach-Fetzen, die sie zu musique concrète, Ambient, Noise und broken Beats verarbeitet. Es entstehen konzipierte live Kompositionen, die Raum lassen für Improvisationen und ein Eingehen auf den Moment. 

Michael Gamböck arbeitet gerne mit der Schnittstelle von Bild, Klang und physischem Raum. Gerade das Planetarium begleitet ihn seit langem als besonderer Ort und dient ihm immer wieder als Spielwiese für seinen künstlerischen Ausdruck. Mit dem Tool Touchdesigner schafft er eine Balance aus akribischer, technischer Vorbereitung und dem bewussten improvisieren mit Zufällen.
www.s-planetarium.de

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