Mit der Polonaise startet die Brechtbühne in die neue Spielzeit. Es ist die verhängnisvolle Karnevalsfeier jener Nacht, auf der die junge Hauswirtschafterin Katharina Blum den gesuchten und des Terrorismus verdächtigten Ludwig Götten kennenlernt. Infolgedessen wird die junge Blum zum Ziel der Ermittlungsbehörden, welche auf der verbissenen Suche nach Götten und ihrer angeblichen Komplizenschaft ihr Leben bis aufs Intimste zerfleddern und dabei nicht unwissentlich auf die Hilfe des Boulevardjournalismus setzen, welcher »ganz andere Möglichkeiten« habe.
Der kleine Wasserdrache
Ritter, Zauberer und ein übermütiger Drache treffen diesen Sommer im Siebentischpark aufeinander: Das Junge Theater Augsburg bringt »Der kleine Wasserdrache« als Freilichttheater an die Bäche und Kanäle des Augsburger Stadtwaldes.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein kleiner Wasserdrache, der Augsburgs Trinkwasser bedroht – und die Ritter sowie ein Zauberer, die sich mit allerlei Einfällen dagegen stemmen müssen. Ob eine Verwandlung in einen Fisch dabei helfen kann? Gleichzeitig wirft das Stück einen ernsten Blick auf die Zukunft: Die Schwester des Drachen sieht den Lebensraum ihres Bruders in Gefahr und raubt den Augsburger Stadtschatz – denn sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Die Inszenierung basiert auf den beiden Büchern »Wie aus dem großen Stadtwalddrachen der kleine Wasserdrache wurde« und »Die Drachendame aus dem Stadtwald Augsburg« von Nicolas Liebig, illustriert von Billa Spiegelhauer. Inspiriert vom Thema Trinkwasser entstand daraus ein naturnahes Theatere lebnis für die ganze Familie – geeignet für Kinder ab 6 Jahren.
Spielplan und weitere Informationen unter: www.jt-augsburg.de