Die erste große Tribute-Show für K-Pop-Fans in Deutschland kommt nach Augsburg.
Die Stadt wird zur Partymeile
Vom 3. bis 5. Juli verwandeln die Augsburger Sommernächte die Innenstadt in eine große Open-Air-Bühne.
Mit den Sommernächten findet von Donnerstag bis Samstag die größte Veranstaltung innerhalb des Augsburger Stadtsommers statt. Etwa 100.000 Besucher*innen seien in den kommenden drei Tagen auf der Open-Air-Fläche zwischen Ulrichskirche, Rathausplatz und Königsplatz zu erwarten – so Ekkehard Schmölz, Leiter des ausrichtenden Augsburger Stadtmarketings bei der Pressekonferenz zu den Sommernächten am Dienstag. Zentrale Plätze sind darüber hinaus der Moritz-, Fugger- und Martin-Luther-Platz sowie der Stadtmarkt.
Insgesamt 17 Bühnen, die in den letzten Tagen bei Rekordtemperaturen von den Mitarbeiter*innen der Veranstaltungstechnikfirmen aufgebaut wurden, bieten Platz für ein umfangreiches und vielfältiges Programm für alle Besuchenden. Auf der kurzen Maxstraße gastieren auf der Local-Hero-Bühne durchgängig lokale Künstler*innen, darunter auch einige Newcomer*innen. An der unweit gelegenen Moritzbühne gibt es in Zusammenarbeit mit dem FC Augsburg (Ole, Ole …) eine DJ-Schule für Kinder und Jugendliche, um erste Erfahrungen zu sammeln. Ebenso partizipativ ist das Programm an der Swingbühne am romantischen Merkurbrunnen. Der Hep Cat Club lädt neben Musik und Tanz zu Mitmachaktionen ein, bei denen Bewegung, Spaß und Musik im Vordergrund stehen. Während es am Martin-Luther-Platz mit der Silent Disco zumindest äußerlich ruhiger zugeht, dürften die Rhythmen bei der Latin-Dance-Bühne am Fuggerplatz nur so durch die angrenzenden Straßen hallen. Salsa, Bachata, Merengue und vieles mehr laden auch hier zum Mitmachen für Fans lateinamerikanischer Musik ein – und alle, die es danach werden.
Der Auftakt der Sommernächte erfolgt am Donnerstag um 20 Uhr durch OB Eva Weber auf der Stadtsommerbühne am Ulrichsplatz. Direkt im Anschluss folgt The Presley Family.
Ein zentraler Punkt in den Vorbereitungen sei – so Heinz Stinglwagner, Eventprojektleiter beim Stadtmarketing – auch die Sicherheitsfrage gewesen. Man habe das Konzept seit dem vergangenen Jahr noch einmal verbessert und Sicherheitslücken geschlossen. Auch seien genügend Einsatzkräfte aller Institutionen vertreten, und in unangenehmen Situationen könnten sich Besuchende mit dem Code-Satz »Ist Luisa hier?« an das Standpersonal wenden, um Hilfe zu bekommen. Zudem sind große Taschen und Rucksäcke sowie Haustiere in der Festzone nicht erlaubt.
Man sei auch mit den Anwohner*innen der Sommernächte in Kontakt getreten, wie Stinglwagner und Schmölz bei der Pressekonferenz bekräftigten. Es sei für diese eine enorme Belastung, weshalb man versuche, die Belastungen so gering wie möglich zu halten.
Um die Anreise zu erleichtern und einem Verkehrsinfarkt vorzubeugen, setzen die Organisator*innen auf den ÖPNV, Fahrräder und E-Scooter sowie Taxis und Swaxis. Außerdem appelliert man an die Besuchenden, Fahrräder und Co. nur an den ausgewiesenen Stellplätzen abzustellen – schließlich brauche es entsprechende Rettungswege und Notausgänge, die freigehalten werden müssen.
Das gesamte Programm sowie weitere Infos gibt es unter augsburg-city.de/sommernaechte
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