Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, der Augsburger Wohnungsmarkt angespannt – und dennoch bewegt sich etwas. Rund 100 Gäste verfolgten das Gespräch mit den Spitzenkandidat*innen Eva Weber (CSU), Florian Freund (SPD), Martina Wild (Bündnis 90/Die Grünen) und Hannes Aigner (Freie Wähler).
Zukunft als Versprechen
Architekturfotografie von Jürgen Altmann im Kongress am Park
Man muss schon genau hinhören, um zu erfahren, was die »Talking Places«, so der Titel der aktuellen Fotoausstellung von Jürgen Altmann in den weitläufigen Sälen des Kongress am Park, zu erzählen haben. Die Ausstellung, ins Leben gerufen von der Gesellschaft für Gegenwartskunst (GfG) und kuratiert vom Fotografen selbst, hält sich mit Infos zurück, lässt die Aufnahmen für sich selbst sprechen.
Beton vor Beton, das passt natürlich perfekt und unterstreicht die Kühle von Altmanns Aufnahmen. Das Design erhebt sich über die Zweckmäßigkeit der Bauten. Wie Skulpturen stehen Bauten aus den 1970er-Jahren wie z.B. die Uniklinik Szeged oder das Ilinden-Denkmal in Nordmazedonien im Raum. Die Abwesenheit des Menschen als Erbauer*in oder Bewohner*in lässt Raum für Spekulation, was diese Räume mit Leben gefüllt haben könnte oder in Zukunft noch wird, denn die Zukunft ist, was, wer baut, im Auge hat.
Und so darf in Gegenwart dieser makellos fotografierten Architekturen im Ambiente des brutalistischen Kongressbaus (dessen Hotelturm auch Motiv eines der ausgestellten Bilder ist), über 50 Jahre Vergangenheit und x Jahre Zukunft nachgedacht werden.
Die Ausstellung »Talking Places« ist noch bis Sommer 2025 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Bei Sonderveranstaltungen und deren Auf- und Abbauarbeiten ist das Gebäude nicht ungehindert zugänglich. Interessierten wird eine Anmeldung über die Verwaltung des Kongress am Park empfohlen.
www.juergenaltmann.com
www.gfg-augsburg.de
www.kongress-augsburg.de
Das könnte Sie auch interessieren
Caspar Walter – Ein Wegbereiter des Augsburger Welterbes
C-Stadt Augsburg
Die Idee klingt vielversprechend: Der ehemalige große Teleskopgasbehälter, ein denkmalgeschütztes Industrierelikt mit 53 Metern Durchmesser, soll zur Multifunktionshalle werden. Bis zu 1.500 Menschen könnten hier künftig Konzerte erleben oder Sportveranstaltungen besuchen – ein Basketballfeld würde problemlos hineinpassen. Die Zusammenarbeit zwischen SWA, dem Metallbauer Johannes Ankner (B.A.R GmbH) und der Club- und Kulturkommission Augsburg zeigt: Es gibt Willen und Engagement.