Klassik

Zum 200. Todestag

Christoph Hammer © Frauke Wichmann
a3kultur-Redaktion

Die Deutsche Mozart-Gesellschaft gedenkt »Franz Danzi zum 200. Todestag« am Montag, 13. April (19 Uhr) im Kleinen Goldenen Saal und von Weber am Freitag, 5. Juni (19 Uhr) im Konzertsaal Grottenau.

Bereits 1777 lernte Franz Danzi in Mannheim den nur sieben Jahre älteren Mozart kennen, der den jungen Musiker und Komponisten nachdrücklich inspirierte. Als Cellist und später als Vizekapellmeister am Münchner Hof und Hofkapellmeister in Stuttgart engagierte Danzi sich als leidenschaftlicher Verehrer Mozarts für dessen Opern, aber auch für den jungen Carl Maria von Weber, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Die Deutsche Mozart-Gesellschaft gedenkt »Franz Danzi zum 200. Todestag« am Montag, 13. April (19 Uhr) im Kleinen Goldenen Saal und von Weber am Freitag, 5. Juni (19 Uhr) im Konzertsaal Grottenau. Bei beiden Konzerten sind u. a. Dorothea Seel, Markus Schön und Christoph Hammer auf der Bühne zu erleben.

www.deutsche-mozart-gesellschaft.de

 

Das könnte Sie auch interessieren

Renate Baumiller-Guggenberger
Klassik

Aqua Fluit

Unter der Leitung von GMD Domonkos Héja, der wie immer Präzision mit hohem Elan kombinierte, standen Beethovens »Pastorale« und die opulent – mit großem Chor und zwei Gast-Solist*innen – besetzte Auftragskomposition »orbis aquarum – Eine neue Wassermusik« von Wolf Kerschek auf dem Programm.

Spannungsreich schöpfte das Konzert aus dem Reichtum orchestraler Klangfarben und feierte die Urkräfte der Natur, die hier wie dort und damit im zeitlichen Abstand von gut 200 Jahren die Menschen zu Achtsamkeit im Umgang mit ihren Schönheiten und Ressourcen motivieren.

Renate Baumiller-Guggenberger
Festival, Klassik

Viel mehr als »Solo Piano«

Mehr modernes Mozart-Mindset zum Auftakt des Mozartfests Augsburg 2026 geht nicht! Der in Köln lebende kanadische Ausnahmepianist Chilly Gonzales (*1972) kam im Brokat-Bademantel, kanariengelben Socken mit Loch und Schlappen (sein Markenzeichen) aufs Podium, sah sein Publikum an, spielte mit und auf dem Bechstein-Flügel und siegte im Kesselhaus auf ganzer Linie. Mit neoklassisch inspirierten Werken aus seinen drei »Solo«-Alben fing dieser Abend im ausverkauften Kesselhaus eigentlich recht harmlos und meditativ an.

a3kultur
Klassik

Herzenssache

Traditionsbewusst, neugierig, weltoffen: Das Programm des Mozartfest Augsburg