Ausstellungen & Kunstprojekte

Raus ins Zentrum

Sanierung der Großen Synagoge Augsburg
a3kultur-Redaktion

Noch bis zum 1. November ist der Museumsstandort Innenstadt des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben geöffnet. 

Danach schließt das Museum in der Halderstraße für mehrere Jahre. Grund ist die fortschreitende Sanierung des Augsburger Synagogenkomplexes, der seit 2022 durch die Israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg schrittweise erneuert wird.

Nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich im Jahr 2029, soll der Museumsstandort Innenstadt mit einer neu gestalteten Dauerausstellung, einem neuen Raum für Sonderausstellungen und einem neuen Empfangsbereich mit Museumsshop und Café wiedereröffnet werden. Auch die Besichtigung der Großen Synagoge wird nach der Wiedereröffnung weiterhin im Rahmen des Museumsbesuchs und von Führungen möglich sein. 

Das Jüdische Museum bleibt geöffnet

Unter dem Motto »Raus ins Zentrum – Von der Innenstadt ins historische Zentrum jüdischen Lebens« rückt die Ehemalige Synagoge im Augsburger Stadtteil Kriegshaber für die kommenden Jahre stärker in den Fokus, ab dem 2. November ist sie an sechs Tagen in der Woche geöffnet.

Dieses Gebäude ist ein besonderer Museumsort: Der älteste erhaltene Synagogenbau Bayerisch-Schwabens war über zwei Jahrhunderte hinweg der Mittelpunkt einer bedeutenden jüdischen Gemeinde vor den Toren Augsburgs. Dort kann man die lange jüdische Geschichte am authentischen Ort sowie an historischen Gebäuden im Stadtteil nachvollziehen. 

Wer die die Große Synagoge und ihre Dauerausstellung in der Innenstadt vor der mehrjährigen Schließung noch einmal besuchen möchte, hat noch bis zum 1. November die Gelegenheit.  

Weitere Informationen unter: jmaugsburg.de

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