Bis zum Samstag, den 6. Juni werden in »Augsburgs Wandel in Fotodokumenten« Arbeiten des ehemaligen AZ- Pressefotografen und Bildredakteurs Fred Schöllhorn präsentiert.
Im Vordergrund steht dabei der tiefgreifende urbanistische und gesellschaftliche Wandel der 70er Jahre, welchen Schöllhorn durch damalige aktuelle Bildberichte seit Ende der 60er begleitete.
Wer wird wohl dieses Jahr am Start sein? Diese Frage stellen sich alle treuen Besucher*innen des Augsburger Jazzsommers und fiebern dem offiziellen Startschuss des Ticket-Verkaufs entgegen.
Und dann tauchen sie auf, die großen Namen und man kann es immer kaum glauben, dass — wie dieses Jahr zum Beispiel — Bill Frisell tatsächlich in Augsburg spielen wird.
Dem Ozean entrissen, beinahe außerirdisch wirken die Arbeiten, die sich gleich zu Beginn präsentieren. Biomorphe Gebilde aus Stahl und Keramik könnten in ihrer Materialität an Fossilien erinnern, erstarrt und versteinert. Allerdings verleihen ihnen Form und Struktur einen dynamischen Charakter – zusammen bilden sie ein vielschichtiges Ökosystem. Man bewegt sich also in einer lebhaften Atmosphäre.
Am 09. Mai verlieh das Literaturhaus Augsburg im Lettl Museum für surreale Kunst in Augsburg zum dritten Mal den Deutschen Popliteraturpreis für Magic, Pop und Ewigkeit. Im Finale standen Svea Mausolf, Paula Steiner und Stefan Sommer. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und ging an Svea Mausolf.
Der Kunstraum Leitershofen zeigt vom 17. Mai bis 5. Juli mit »flow« eine Gemeinschaftsausstellung der beiden Maler Christofer Kochs und Klaus Lomnitzer.
Unter der Leitung von GMD Domonkos Héja, der wie immer Präzision mit hohem Elan kombinierte, standen Beethovens »Pastorale« und die opulent – mit großem Chor und zwei Gast-Solist*innen – besetzte Auftragskomposition »orbis aquarum – Eine neue Wassermusik« von Wolf Kerschek auf dem Programm.
Spannungsreich schöpfte das Konzert aus dem Reichtum orchestraler Klangfarben und feierte die Urkräfte der Natur, die hier wie dort und damit im zeitlichen Abstand von gut 200 Jahren die Menschen zu Achtsamkeit im Umgang mit ihren Schönheiten und Ressourcen motivieren.
Das Staatstheater Augsburg und das Sensemble Theater sind die wohl bekanntesten Theaterinstitutionen in Augsburg. Doch was gibt es darüber hinaus? Was macht die Theaterlandschaft in dieser Stadt vielfältig? Bei meiner Recherche bin ich auf das Utopia in Action-Kollektiv (UiA) gestoßen, das Theater handlungsorientierter denkt. Ich habe mich mit Nina Roob und Rosa Koeniger zum Gespräch getroffen und über einen mir bis dahin unbekannten, aber wertvollen Ansatz des Theatermachens gesprochen.
Von einer typischen Museumsatmosphäre kann dabei jedoch nicht die Rede sein. Erst befindet man sich an der belebten Tramstation »Kongress am Park«, dann geht es einmal die Treppen hinunter und die Besucher*innen tauchen in eine Art dystopische Unterwelt ab.
Die Fußgängerunterführung am Kongress hat ohnehin ihren ganz eigenen, düsteren, verlassenen Charme mit den von Pflanzen überwucherten Rolltreppen an den Ausgängen links und rechts.
Gersthofen wird im Mai 2026 zum Austragungsort der deutschen Gasballonfahrt: vom 12. bis 17. Mai wird in Gersthofen die Deutsche Meisterschaft für Gasballone im Rahmen des Ballonmuseumscups ausgetragen.