Nun ist es also bald so weit. Am 4. Mai werden die Regierungsgeschäfte in Augsburg von Schwarz/Grün auf, ja was denn nun eigentlich – vielleicht Rot/Schwarz + Schwarz/Orange/Auxergine – übergehen.
Der erste war der Künstler Christof Rehm, der seit zwölf Jahren in seinem Atelier-Pavillon zum »fotodiskurs« einlädt, dann gründete die Galeristin Claudia Weil schräg gegenüber den Projektraum »augsburg contemporary«, heute geführt von Andreas Stucken.
Unglaublich toll sind Eyries. Sie lassen Holzbläser und Synthesizer aufeinander treffen und verschmurgeln sie experimentell zu einer Audioreise aus Experiment, Impro und Song.
Der elegante Weltmusik-Sound ist nach wie vor unverwechselbar, die Stücke swingen, sind stilistisch kontrastreich und immer virtuos interpretiert. Das intime Ambiente im Diedorfer Theater gefiel den vier charismatischen Profimusiker*innen erneut so gut, dass sie versprachen, auch ein drittes Mal zu kommen. Darauf freuen wir uns jetzt schon!
Malte Günther
Ausstellungen & Kunstprojekte, Politik & Gesellschaft
Das Musical »Rudolf – Der letzte Kuss« von Frank Wildhorn und Jack Murphy ist ab Freitag, 1. Mai bis in den Herbst hinein an zahlreichen Terminen zu sehen.
Atemberaubend die Schrecksekunde vor dem finalen Blackout, in der Martina Piacentino als wagemutige Heldin von vier Tänzern zirkusreif in die Luft geschleudert wird. Ihr »Opfer« ist Teil der ausweglosen, rigiden Ordnung. So sichert sich ein undurchdringliches, letztlich erbarmungsloses System im Kollektiv sein Überleben. »Was geschieht, vollzieht sich durch viele – ohne eindeutige Verantwortung«, so klärt Dramaturg Nikolas Léwy im Programmheft auf.
Einer der renommiertesten Chorleiter unserer Zeit, Peter Dijkstra, leitet am Sonntag, 26. April (19 Uhr) in der St. Anna Kirche die Aufführung des Oratoriums »Elias«