Was zur Zeit in Berlin und München für bundesweite Schlagzeilen sorgt, die Beschädigung von Kultur und wichtiger, strahlkräftiger Einrichtungen durch Dilettantismus, fachfremde Arroganz und ahnungslose Besserwisserei, die Besetzung kulturpolitischer Schaltstellen in der ganzen Republik mit zweitklassigen, selbsternannten Expert*innen, wirkt auch in der deutschen Provinz.
Die Stadt Augsburg besitzt einen Gesamtbestand von rund 80.000 Kunst-Objekten, die von den Kunstsammlungen bewahrt und verwaltet werden – ausgestellt sind davon vielleicht 1.000 bis 1.500. Der Rest lagert in mehreren, über das Stadtgebiet verteilten Außendepots, deren Zustand zum Teil seit Jahren Anlass zur Sorge gibt. Wie ein zeitgemäßes Zentraldepot für Augsburg aussehen könnte und warum es längst überfällig ist.
Die Regierung von Oberbayern hat als zuständige Aufsichtsbehörde im Rahmen eines umfassenden Änderungsplanfeststellungs- Verfahrens die Voraussetzungen geschaffen, den Bahnpark als Museums-, Kulturund Begegnungsort weiterzuentwickeln und seine Bedeutung für den Stadtteil Hochfeld nachhaltig zu stärken.
Frisell ist kein Freund vieler Ansagen. Die wenigen Worte, die er an das Publikum richtete, beschränkten sich auf die Vorstellung seiner Mitmusiker, die mit ihm im Pavillon bereitstanden, um das Publikum mit Wohlklang zu verzaubern.
»Freunde« nennt er sie bewusst – und genauso fühlte es sich auch an. Hier stehen keine Musikerkollegen mit ihm auf der Bühne, die ihm zuarbeiten, sondern Vertraute, die ihm musikalisch auf Augenhöhe begegnen. Er gilt für viele als Gott an der Jazzgitarre.
Los Angeles besucht die Jakober Vorstadt – Als eines von zwei Konzerten in Deutschland sind »Nighttime« aus Los Angeles am 21. Juli zu Gast im Kappeneck!
Der Skandal begann vor einem halben Jahr mit der großen Razzia in den Räumen des City Clubs am Königsplatz Augsburg. Rund 200 Einsatzkräfte stürmten den verhältnismäßig so kleinen Club, dass vor Ort beinahe mehr Polizeikräfte als Besucher*innen gezählt werden konnten. Unter dem Verdacht des Drogenhandels wurden die Menschen gewaltsam aus den Räumen geholt, in der Winterkälte festgehalten und teilweise gezwungen, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen.