Mit der Polonaise startet die Brechtbühne in die neue Spielzeit. Es ist die verhängnisvolle Karnevalsfeier jener Nacht, auf der die junge Hauswirtschafterin Katharina Blum den gesuchten und des Terrorismus verdächtigten Ludwig Götten kennenlernt. Infolgedessen wird die junge Blum zum Ziel der Ermittlungsbehörden, welche auf der verbissenen Suche nach Götten und ihrer angeblichen Komplizenschaft ihr Leben bis aufs Intimste zerfleddern und dabei nicht unwissentlich auf die Hilfe des Boulevardjournalismus setzen, welcher »ganz andere Möglichkeiten« habe.
Nach seinen gefeierten bundesweiten Auftritten, gastiert das Musiktheater »Zwischen den Sternen« am Samstag, 17. Oktober (20 Uhr) im Schloss Elmischwang/Fischach.
Engagement, Zusammenhalt, viel Leidenschaft, ein exquisites Programm und ein motiviertes wie interessiertes Publikum machen das Internationale Gitarrenfestival in Wertingen jedes Mal zu einem musikalischen Highlight für alle, die die Stars der Gitarren-Szene von Klassik bis Tango, von Blues bis Samba hautnah erleben wollen. Die stimmige Atmosphäre, die für alle erschwinglichen Eintrittspreise, die parallel stattfindenden Workshops und die Nähe zum Publikum sind nur die sichtbaren Stützpfeiler dieses durch und durch grandiosen Festivals.
Die Augsburger Pianistin Stephanie Knauer greift am 16. Oktober in der St. Anna Kirche Komponist*innen der Klassik und deren Beschäftigung mit dem Genre Jazz auf.
Die Theaterwerkstatt Augsburg präsentiert mit »Tanz auf dem Vulkan« einen musikalischen Theaterabend über die »Goldenen Zwanziger« der Weimarer Republik.
Kulturelle Sichtbarkeit ist eine grundlegende Voraussetzung, wenn es darum geht, einerseits den gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur widerzuspiegeln sowie ganz konkret Kulturorte und deren Programm auf vielfache Weise im Mikrokosmos einer diversen Stadtgesellschaft zu präsentieren. Zweifelsfrei verändert sich kulturelle Sichtbarkeit. Das liegt mitunter an der veränderten Bedeutung von Printmedien, in denen Kulturveranstaltungen beworben werden. Hinzu kamen neue digitale Möglichkeiten. Allerdings ohne analoge Werbeorte vollständig zu verdrängen.
In »Orca« wird aus der Perspektive der Protagonistin Cora erzählt, die sich immer weiter in einem endlos wirkenden Doppelleben aus Lügen verstrickt. Die anfangs ehrgeizige Schülerin einer Eliteschule hat ein unglaubliches Bedürfnis nach Anerkennung. Die »rich kids« ihrer Schule nehmen sie nicht wirklich freundlich auf und sie landet durch ihre ehemalige Kindheitsfreundin Olympia in einer klimaaktivistischen Gruppierung, in der sich beide immer weiter radikalisieren, jedoch aus unterschiedlichem Antrieb.
Die aktuelle Sonderausstellung »Im Dialog« im MUGS bringt Fotografien, Fotocollagen und Steinskulpturen miteinander ins Gespräch – und das auf eine Weise, die neugierig macht. Anlass ist der 75. Geburtstag von Lothar Zull, dem ein Querschnitt durch sein fotografisches Schaffen gewidmet ist. Zulls Arbeiten reichen von seinen ersten Aufnahmen aus den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart und beweisen: Fotografie kann erstaunlich einfach sein.