Wer sich in diesen Tagen nach einem Spaziergang durch die Innenstadt fühlt, sollte gelegentlich nach links und rechts schauen, denn im Gegensatz zu der Natur blüht Augsburgs Kunst und Kultur noch ein Mal richtig auf.
Positionen
Formen die Leuchten
Michael Kiessling, Galerist des Kunstraums am Pfarrhof Leitershofen, erzählt gerne, wie er Sandra Tröger im Münchner Ausstellungsraum »Sandkasten« kennengelernt hat – und wie schnell aus diesem ersten Kontakt die Idee für eine gemeinsame Ausstellung entstand. Noch im selben Jahr wurde daraus Wirklichkeit: »Form Farbe Raum« zeigt eine äußerst sehenswerte Auswahl von Trögers Werk in den Räumen von Leitershofen.
»Je regionaler desto besser«
Fast jeden Freitag wird der Marienplatz im Zentrum von Friedberg zum Treffpunkt für Liebhaber*innen saisonaler Produkte und Feinkost aus der Region. Inzwischen seit 50 Jahren etabliert und ungebrochen beliebt. Nicht nur bei den Friedberger*innen alleine.
Vergib mir, oder nicht.
Die dänische Performancekünstlerin, Sängerin und Schauspielerin hat sich neben ihren Multitalenten auch hervorragend als Autorin bewiesen.
Am 7. September brachte sie ihr neues Buch »Das Zeitgeisterhaus – eine deutsche Geschichte« mit in die Villa.
Rendite, Kultur, Glück
In diesem Zusammenhang sind uns auch die Positionen externer Expertinnen und Experten zum Thema wichtig. Wir stellten allen dieselben vier Fragen. Hier schon einmal die Antworten von Florian Freund, dem Oberbürgermeister von Augsburg, Jens Walter, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben und Ekkehard Schmölz, Leiter von Augsburg Marketing.
Glück, Kultur, Rendite
Das Glück
Die glücklichsten Großstadtmenschen Bayerns findet man in Augsburg. Im nationalen Vergleich liegt unsere alte Römerstadt auf Platz 2. Getoppt von Erfurt in Thüringen. Dieses Ergebnis brachte eine Studie der SKL unter deutschen Kommunen über 100.000 Einwohner*innen an den Tag.
(K)eine Heimat
»Der Heimatlose«
Nach 14 Jahren auf dem Festland kehrt Hein (Paul Boche) in seine Heimat zurück – das einzige Dorf auf einer abgelegenen Nordseeinsel. Zu seiner Überraschung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht wieder. Sogar sein Kindheitsfreund Friedemann distanziert sich von ihm, obwohl sie einst unzertrennlich waren. Um herauszufinden, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt, rufen die Bewohner*innen ein Dorfgericht ins Leben. Doch im Verlauf des Prozesses mehren sich die Ungereimtheiten.
Zeichnen und Schreiben Hand in Hand
»Ich zeichne immer, auch wenn ich nicht zeichne, sondern gerade schreibe oder konzentriert nichts tue.« So umreißt Günter Grass (1927–2015) sein Tun als Schreibender, als Zeichnender. Für viele Besucher*innen der Galerie Lochner in Dachau sicher eine überraschende Entdeckung: Die mit großer Fülle punktende Ausstellung offenbart, dass Grass, einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts, auch in der bildenden Kunst zuhause war – und dies durchaus professionell.
Ausgezeichnet!
Im Jahr 2010 startete, in Kooperation mit der Stadt Augsburg, der Stadtbücherei, dem »NetzwerkLESEN« und den »Freunden der Stadtbücherei e.V.«, dieses besondere Projekt. Schulbibliotheken wurden ausgebaut und neu gedacht. Zwischen kuschligen Sitzecken und bunter Raumatmosphäre verwandelte sich ein für Schüler*innen eher
unbeliebtes, mit Büffeln und Langeweile verbundenes Lernzentrum in einen Rückzugsort und eine Abwechslung vom Schulalltag.
Für die Zukunft fotografieren
Er zählt zu den prominentesten Vertretern seines Fachs in Deutschland. Seine Aufnahmen der Zeitenwende in der DDR, Russland oder Jugoslawien sind Zeichen seiner Kunstfertigkeit wie historische Dokumente. Gleiches gilt für viele seiner Porträtaufnahmen. Einige, wie seine Fotos von Angela Merkel, sind ikonografische Momentaufnahmen. Gegenwärtig sind Arbeiten von Daniel Biskup gleich in zwei beeindruckenden Ausstellungen in Augsburg zu sehen. Das tim zeigt im Foyer eine Serie teils großformatiger Arbeiten, aufgenommen bei der Loveparade in Berlin zwischen den Jahren 1995 und 2005.
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