Freier atmen

26.04.2020 - 11:42 | a3redaktion

Der neu gegründete Verein »aux.impact« startet die Spendenaktion »aux.atmen«, um Alltagsmasken für Bedürftige bereitzustellen. Das erste Ziel: 5.000 Stück.

»Am Anfang stand die Idee, Spenden zu sammeln, um in kleinen, lokalen Änderungsschneidereien Alltagsmasken für die Bedürftigen der Stadt nähen zu lassen«, erklärt Nico Kanelakis. Der 43-Jährige ist Vorsitzender des Vereins und zusammen mit seiner Stellvertreterin, Elisabeth Mess, Initiator der Aktion. »Es ist schon eine Herausforderung, in einer Zeit der Ausgangsbeschränkungen, so ein Projekt auf die Beine zu stellen. Was im persönlichen Gespräch schnell geklärt ist, dauert digital oft länger«, so Mess. Im Hauptberuf ist die 24-Jährige in der Forschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Augsburg tätig.

Zehn Gründungsmitglieder fanden sich in einer Videokonferenz zusammen, um »aux.impact« als Träger der Spendenaktion auf digitalem Weg zu gründen. Die Internetseite mit weiteren Infos www.auximpact.de ist bereits online und das »Donation-Funding« angelaufen – die Sammelaktion über eine Spendenplattform. Unter www.gofundme.com/f/auxatmen können sich die Menschen daran beteiligen. Der Verein will zeitnah und so transparent wie möglich über die Verwendung der Gelder informieren.

Die Alltagsmasken – in der Vereinssprache »impact.masken« – werden zu Beginn in drei lokalen Änderungsschneidereien zu fairen Konditionen genäht. »Je nach Spendenaufkommen werden aber weitere Betriebe hinzukommen«, so Kanelakis. Zu den zahlreichen Näh-Aktionen, die bereits laufen, sagt er: »Es ist klasse, wenn so viele Menschen wie möglich, Masken nähen um sich und andere damit zu versorgen, aber nicht jeder kann nähen oder hat die nötige Ausstattung dazu.« Die Spendenaktion sei eine Möglichkeit für alle, die helfen möchten, ohne selbst handwerklich tätig zu werden. »Bei den Preisen, die mittlerweile für einfache Masken verlangt werden, wird es für manche Menschen schon sehr schwierig, sich und ihre Familien damit zu versorgen«, so Mess. Im Hinblick auf die Maskenpflicht sagt sie: »Wir wollen den Menschen, um die es uns geht, die Teilhabe am Alltagsleben weiterhin ermöglichen.«

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