Positionen

Mira Emke
Bildung

Einzigartig und lehrreich!

Einst war die über 3000m² große Halle eine Fabrik für Putztücher, heute ist es eine Institution für spannend und interaktiv gestaltete Aufklärung. Die Idee dabei: Brandschutz und richtiges Verhalten im Ernstfall nicht nur theoretisch nahezubringen, sondern erlebbar zu machen – eine Mischung aus Wissensvermittlung, Prävention und Mitmach-Ausstellung.

 
 

 

Gastautor'in
Politik & Gesellschaft

Fikret, Du große Seele!

Am Freitag, 22. Mai ist Fikret Yakaboylu im Kreise seiner engsten Familie friedlich eingeschlafen. Sein langjähriger Freund und Wegbegleiter Thomas Hecht erinnert an ihn:

Lieber Fikret, was bedeutet es, dass Du 1956 in Eskişehir in der Türkei geboren wurdest, 1985 nach Deutschland kamst, den Kültürverein mitbegründet hast und 2010 das Kulturcafé Neruda eröffnet hast? Was bedeutet es, dass Du mit dem Augsburger Pop-Preis Roy, dem Zukunftspreis und der Verdienstmedaille der Stadt Augsburg ausgezeichnet wurdest?

Jürgen Kannler
Ausstellungen & Kunstprojekte

Inside

Mit dem Projekt »Inside« – nach einer Idee von Josef Zankl – wird den Besucher*innen ein besonderer Blick in die Ateliers von Künstler*innen aus unserer Region gewährt. »Inside« stellt die Persönlichkeiten inmitten ihrer Werkstätten und im Kontext von ihnen selbst ausgewählter Arbeiten anhand von Fotografien vor. Rund 500 Aufnahmen in Endlosschleife zeigen diese Menschen an ihren Arbeitsplätzen. Die Fotos werden in der BBK-Galerie über drei Projektionseinheiten großformatig im Raum projiziert.

Renate Baumiller-Guggenberger
Festival, Klassik

Let‘s Dance, Mozart!

Man darf vermuten, dass Publikum und Fachpresse die Superlative längst ausgegangen sind. Wie soll man guten Gewissens verbalisieren, mit welch virtuoser Vehemenz »die Jussen-Brüder« ihre pianistische Genialität entfalten? Die dringend empfohlene Alternative: den Jussen-Tourneeplan sichten und sie live hören!

Jürgen Kannler
Ausstellungen & Kunstprojekte, Politik & Gesellschaft

Kunst braucht Freiheit

Sie kokettierten zuweilen damit, mit Kunst und Kultur nicht allzu viel am Hut zu haben. Nicht gerade passend für einen Mann, der nun OB in Augsburg ist – oder?

Was heißt, ich kokettierte damit? Kultur hat mich immer begleitet. Jeder Mensch hat Kulturbezug. Ja, ich kokettiere damit, dass ich kein Fachmann bin, dass ich mich nie mit Kulturpolitik beschäftigt habe, weil ich bei Kulturpolitik jetzt nicht in die Tiefen einsteige. Das heißt nicht, dass ich Kultur nicht wichtig finde und ihre Bedeutung für die Gesellschaft nicht würdige.

Martina Vodermayer
Ausstellungen & Kunstprojekte

Läuft bei Euch!

Ändere die Welt, sie braucht es! Deshalb leuchtet das Entree der Kießling’schen Kunststube jetzt in grellem Pastell, reißt Ankommende in den »flow«: Über drei Etagen tanzt der leichtfüßig gestreute Parcours aus malerisch-skulpturalen Meisterstücken, birgt staunenswerte Synergien, lädt zu Sichtwechseln ein. 

Tobias Conrad
Ausstellungen & Kunstprojekte

Weißabgleich

Reinheit, Unschuld, Klarheit und Neuanfang, doch auch Kühle und Sterilität. Dies sind nur einige der vielen Deutungsmöglichkeiten der hellsten, so symbolträchtigen Farbe Weiß – der Königin des Farbspektrums, wenn man so will.

Renate Baumiller-Guggenberger
Klassik

Jubilieren, tirilieren!

Die Saxophonistin Jess Gillam, das Danish String Quartet und der RIAS Kammerchor Berlin präsentierten sich als außergewöhnliche »Herzens«-Künstler*innen im Jubiläumsfest. Im Sonderkonzert der Mozartgesellschaft erwiesen das »Alinde-Quartett« und Christoph Hammer im Schaezlerpalais W. A. Mozart ihre kammermusikalische Reverenz.

Jürgen Kannler
Theater & Bühne

In den Abgrund

»Prima Facie«. Die Studiobühne des Sensemble Theater ist ausverkauft. Der Ort ist klein. Er lässt eine intime Nähe zu. Fordert damit jedoch auch die Besucher*innen und ungleich mehr Hannah Hupfauer. Sie spielt Tessa, eine Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung in Fällen sexueller Übergriffe ist. Ihr Ehrgeiz gilt dem Freispruch für den Angeklagten. Immer sind es Männer. Meist sind es Täter. Die Frau aus der Arbeiterklasse möchte sich in der für sie immer noch fremden Welt des bürgerlichen Rechts beweisen.

Gastautor'in
Klassik

Warum Musik?

Vor vielen Jahren überraschte mich der Pfarrer im Gottesdienst am vierten Sonntag nach Ostern, »Cantate«, mit der zu Beginn seiner Predigt gestellten Frage: Warum singen wir eigentlich? Vor allem in Zeiten wie diesen, wo uns doch oft schon die Worte fehlen. Vielleicht unbeabsichtigt stellte der Pfarrer damit auch die generelle Frage: Warum musizieren wir überhaupt? Warum versuchen wir, möglichst vielen Menschen den Zugang zum Wahren, Schönen und Guten zu ermöglichen? Oder noch allgemeiner: Warum setzen wir uns eigentlich den ästhetischen Erfahrungen aus, die die Kunst bietet?