Weltweit aus Berlin, Augsburg noch dazu – das hätte Brecht, gerade im Zug nach München (oder doch nach Berlin?), gut gefallen. Abwechslungs- und kontrastreich, auch fordernd, manchmal zu lang, manches aber auch zu kurz – Abend Nr. 7 beim digitalen Brechtfestival mit klarem Highlight Balbina.
Positionen
Dieser Ersatz macht Spaß
Virtuell und interaktiv unterwegs auf dem digitalen Brechtfestival. Ein Erfahrungsbericht von Marion Buk-Kluger
Bitte lauter!
Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) wird von Politik und Gesellschaft als Wirtschaftsfaktor nicht ernst genommen. Die daraus erwachsenen Konsequenzen sind fatal. Höchste Zeit für die Macher*innen dieser Branche, endlich zusammenzufinden und sich Gehör zu verschaffen.
»Brecht der Kotzbrocken«
Am sechsten Tag des digitalen Brechtfestivals »kriegt er aber sein Fett weg, der Bertie«.
Re:animation!
Give us a High-Five: Tag 5 des digitalen Brechtfestivals punktete poesievoll und schräg mit Trickfilmen und Figurentheater. Zum Schluss: audiovisuelles Zusammensitzen im digitalen Theaterfoyer.
Brecht auf der Schlachtbank
Regisseurin Yulia Lokshina präsentierte am vierten Tag des Brechtfestivals ihren Dokumentarfilm »Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit«.
Im Zeichen des (Vor-)Lesens
Brechtfestival, Tag 3: fünf Autorinnen mit Auszügen aus ihren Werken, das Ehepaar Lina Beckmann/Charly Hübner mit »HelliBert & PandeMia« und zwei mitreißende Slampoet*innen.
Die Frauen und Brecht
Der zweite Abend des Brechtfestivals präsentierte unter anderem ein Konzert der »Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot«, Stefanie Reinsperger mit »Ich bin ein Dreck«, Corinna Harfouchs Kurzfilm »Fabriktagebuch/Die Mutter« und einen Beitrag von L-Twills zu Inge Müller.
Ausstrahlung jetzt wirklich weltweit
Auftakt zu #digitalbrecht mit der Video-Adaption von Heiner Müllers »Medeamaterial«, Suse Wächters ersten Folgen des Hysterienspiels mit Puppen »Helden des 20. Jahrhunderts singen Brecht« und dem aus der Ukraine übertragenen Konzert des Frauenseptetts »Dakh Daughters«
Geschichtenerzählen als Sinneserlebnis
Von Brecht bis heute: Hörspiele schaffen eine besondere Form der Intimität und können gesellschaftlich relevante Themen packend darstellen. Lesebedarf – die a3kultur-Literaturkolumne
Seitennummerierung
- Vorherige Seite
- Seite 123
- Nächste Seite